Luftreinhaltung

Bereits seit Ende der 1980er-Jahre bemüht sich die Universitätsstadt Tübingen um vorbeugenden Gesundheitsschutz – auch in Hinsicht auf gesunde Atemluft. Waren es anfangs die Luftschadstoffe Schwefeldioxid aus schwefelhaltigem Heizöl und Benzol als Additiv im Kraftstoff sowie Ozon als Sekundärschadstoff, die unsere Atemluft belasteten, so sind es heute die Schadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstäube (PM10), deren Konzentrationen Probleme bereiten.

Die bundesdeutsche und die EU-Gesetzgebung haben Regelungen erlassen, die scharfe Grenzwerte für Luftschadstoffe vorsehen. Leider werden die gültigen Grenzwerte in Tübingen nicht eingehalten. Wie hoch die Konzentrationswerte in der Tübinger Luft und die Überschreitungen dieser Grenzwerte sind, misst die Landesanstalt für Umweltmessungen und -erhebungen (LUBW) in Karlsruhe.

Um die Grenzwerte zu unterschreiten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die zur Reduzierung der Schadstoffbelastungen beitragen.

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