Integrationskonzept

In Tübingen leben Menschen aus über 140 Staaten. Ein Viertel der Tübingerinnen und Tübinger hat einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen leben schon lange in Tübingen oder sind in Deutschland geboren. Dennoch unterscheiden sich auch in der Universitätsstadt Tübingen die soziale Lage und die Bildungschancen je nach Herkunft.

Die Stadtverwaltung hat im Jahr 2010 ein Integrationskonzept erstellt und dem Gemeinderat vorgestellt. Das Konzept formuliert Ziele und Maßnahmen zur Integration Zugewanderter und soll den Dialog der Verwaltung mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort fördern.

2017 war Tübingen ein Pilotstandort in einem Projekt der Bertelsmann-Stiftung. Unter dem Titel „Miteinander leben in Vielfalt“ ging es darum, das Integrationskonzept mit Blick auf die Integration geflüchteter Menschen fortzuschreiben. Daran waren Mitglieder des Gemeinderats, des Integrationsrats, geflüchtete Menschen, freie Wohlfahrtsträger, Migranten-Organisationen sowie Bildungseinrichtungen und Unterstützerkreise beteiligt.

Ergebnis ist das Konzept zur Förderung des freiwilligen Engagements. Es legt fest, mit welchen Maßnahmen und nach welchen Kriterien die Stadt das freiwillige Engagement in selbstorganisierten Unterstützerkreisen für Integration und Teilhabe geflüchteter Menschen fördern will.

Zum Herunterladen
Integrationskonzept (2010)
Konzept zur Förderung des freiwilligen Engagements (2017)