© 2005 www.tuebingen.de | Patenschaft mit der Lufthansa![]() Lufthansa-Jet am Boden
![]() Lufthansa-Flug
![]() Lufthansa-Cockpit
![]() Unterzeichnung der Urkunde
![]() Die derzeitige "Tübingen" Foto: Bernd Zimmermann
Chronologie der Patenschaft mit dem Lufthansa-Jet „Tübingen“Bereits nach dem II. Weltkrieg tauchen Name und Wappen der Stadt Tübingen auf einem Vorgängermodell der Boeing 737 auf.
1. Juli 1968 Die Gattin von OBM Gmelin tauft auf dem Flugplatz Echterdingen die Boeing 737-130 mit dem Kennzeichen D-ABEN auf den Namen „Tübingen“. Die „Tübingen“ gehört damit zu den 23 „City-Jets“, die nach deutschen Mittelstädten benannt werden. Mit der Taufe entsteht eine enge Partnerschaft. Seit 1968 herrscht regelmäßiger Schriftverkehr zwischen Flugzeug und Patenstadt. Am selben Tag wurde mit einem einstündigen Taufflug die Patenschaft besiegelt.
Daten zur Tübingen Erste zweistrahlige Boeing
1. Aug. 1970 Die Lufthansa meldet ausgezeichnetes Befinden der Boeing 737-130 „Tübingen“. Bisher hat sie 2.290 Betriebsstunden, rund 1.830.000 Flugkilometer geleistet, ca. 208.000 Tonnen Fracht transportiert und alle Ziele pünktlich und sicher erreicht. Sie ist auf allen europäischen Flughäfen zuhause.
1. Dez. 1971 Mittlerweile hat „unser Patenkind“ 10.697 Starts und Landungen, 7.416 Flugstunden und 6.674.400 Flugkilometer hinter sich gebracht.
19. Mai 1972 Die Boeing ist vier Jahre in der Luft. Insgesamt hat sie 7.776.900 Flugkilometer, 8.641 Flugstunden und 12.235 Landungen in ganz Europa erflogen, im Vergleich wären das 194 Flüge um die Erde.
1. Juli 1973 Die Patenschaft der „Tübingen“ feiert 5. Geburtstag. Mit insgesamt 10 Mio. Flugkilometer, 11.888 Flugstunden und 16.373 Starts.
18. Dez. 1973 Meldung der „Tübingen“: Die Boeing 737-130 hat ein schweres Jahr hinter sich, ein Jahr, das der Lufthansa durch Dollarabwertung, Lotsenstreik und Ölkrise große Sorgen bereitete. Während der Krise werden der damalige Kapitän Reiner Grümmer und sein Copilot Peter Lincke wiederholt nach Tübingen eingeladen.
12. Dez. 1976 Unsere „Tübingen“ hat im erfolgreichsten Jahr ihrer Geschichte insgesamt 18.385 Flugstunden und 16.914.200 Flugkilometer absolviert.
1. Juli 1978 Die Partner- und Patenschaft besteht seit zehn Jahren! Auch die „Tübingen“ lässt uns das wissen, mit 30.451 Starts und 23.225 Flugstunden. Eine Leistung, die man sich mit 446 Umrundungen der Erde vorstellen kann.
7. Juli 1981 Die Boeing 737-130 D-ABEN fliegt bis 1981 ohne jegliche Ausfälle, verzeichnet dabei 36.672 Starts und befördert während 28.578 Flugstunden ca. 2 Mio. Passagiere. Nach dieser Bilanz wird die Boeing 737-130 stillgelegt und durch eine neue Boeing 737-230 advanced mit den Kennzeichen D-ABFX mit mehr Komfort, Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverhalten ersetzt.
7. Aug. 1981 OBM Dr. Schmid tauft das Nachfolgemodell, eine neue Boeing 737-230 advanced mit dem Kennzeichen D-ABFX auf den Namen „Tübingen“. Die Taufe findet in Anwesenheit des Lufthansa-Gebietsverkaufsleiters Rudolf Tenschert im Tübinger Rathaus statt. Die neue „Tübingen“ wird europaweit und nach Nordafrika eingesetzt. Die Lufthansa stellt anlässlich der Taufe der Stadt vier Freiflugscheine für Menschen mit Behinderung zur Verfügung.
Daten zur D-ABFX 109 Sitze
1985 Im „Lufthansas Germany“ veröffentlicht die Lufthansa als Geste der Verbundenheit einen umfangreichen Bericht über die Stadt Tübingen. Im Mai 1985 zeigt der Zentralcomputer der Lufthansa für die „Tübingen“ 18.346 Starts und Landungen auf.
1986 Beim IL-Check (i. d. R. nach 13.000 bis 16.000 Flugstunden) wird die „Tübingen“ in rund 15.000 Arbeitsstunden komplett durchgecheckt. Wie schon bei den „kleineren“ C-Checks (alle 15 bis 18 Monate) schneidet die „Tübingen“ auch hier ohne Beanstandungen ab.
1987-1989 Die Lufthansa zieht durchweg positive Bilanzen mit stetigem Wachstum.
1992/1993 Die Lufthansa meldet die härtesten Jahre der Unternehmensgeschichte. Personalabbau und Kostenreduzierung sind die Schlagworte der Zeit.
1994 Unternehmenssanierungen der Lufthansa sind im Gange. Erstmals nach vier Jahren wird wieder ein positives Jahresergebnis erreicht.
1996 Die Lufthansa kündigt an, dass die „Tübingen“ im Rahmen der Tätigkeit der Lufthansa als offizielle Fluglinie der Expo 2000 als Botschafterin der Expo unterwegs sei.
20. Okt. 1997 Dritter Flugzeugwechsel während der Patenschaft. Erneut wird die „Tübingen“ durch ein neues Flugzeug ersetzt. Die bisherige Boeing 737-230 D-ABFX wird verkauft. Die Lufthansa kauft 20 Airbusse vom Typ A319, davon wird einer das neue „Patenkind“ der Stadt Tübingen mit den Kennzeichen D-AILP. Die Namensübertragung findet im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 22.10.1997 im Öhrn des Tübinger Rathauses statt.
Daten zur D-AILP 126 Sitze
1. Juli 1998 Die Partner- und Patenschaft besteht nun stolze 30 Jahre! Dies wurde am 4. Juli 1998 mit einem kleinen Empfang am Stuttgarter Flughafen und einem Rundflug in der neuen „Tübingen“ gefeiert. Ende des Jahres geht die Information über 600.000 erfolgreiche Flüge aller A319 ein.
1999 Viele neue Entscheidungen wurden bei der Lufthansa getroffen, wie z. B. Aufnahme von drei weiteren Fluggesellschaften (Air New Zealand, Ansett Australia, All Nippon Airways), ein weltweites Netz von 720 Destinationen in 110 Ländern und vieles mehr.
2002 Die aufgrund vom 11. September 2001 stillgelegten Maschinen werden bei der Lufthansa wieder aktiviert und weitere 36 Flugzeuge bis zum Jahr 2007 bestellt.
Heute Bis zum heutigen Tag werden regelmäßig Glückwünsche zum Jahreswechsel ausgetauscht. |