Konzepte und Akteure

In den Jahren 2008 und 2009 hat die Stadtverwaltung das Handlungskonzept „Barrierefreie Stadt Tübingen“ entwickelt, um den Beitritt zur Erklärung von Barcelona vorzubereiten. An der Ausarbeitung des Konzepts waren Menschen mit Behinderung, das Koordinationstreffen der Tübinger  Behindertengruppen (seit 2012 Forum und Fachstelle Inklusion), Träger der Behindertenhilfe sowie Stadt- und Kreisseniorenrat beteiligt. Das Handlungskonzept enthält Leitlinien und insgesamt 136 Einzelvorschläge für 14 Handlungsfelder. Um das Projekt auf eine breite Basis zu stellen, wurden mehrere Fachgruppen gebildet, in denen die Umsetzung mit Betroffenen oder deren Interessenvertretungen regelmäßig besprochen und abgestimmt wird.

Die Beteiligung von und die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen wurden ausgeweitet. Außer in den Fachgruppen bestehen folgende Beteiligungsmöglichkeiten:

  • Die externen Interessenvertretungen haben direkten Kontakt zu ihren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bei der Stadtverwaltung: persönlich, telefonisch oder per Mail.
  • Sie wirken mit im Arbeitskreis Barrierefreies Tübingen.
  • Mitglieder des Forums Inklusion sind in den Ausschüssen des Gemeinderats vertreten.
  • Die Intereressenvertretungen werden bei Planungsvorhaben und an Projekten der Fachabteilungen (Runde Tische) beteiligt.