© 2005 www.tuebingen.de | Eröffnungsfest in der neuen MühlstraßeFreitag, 27. November 2009, 20.15 Uhr: „Der Blaumilchkanal“
Bevor die Busse und die Autos die Mühlstraße wieder in Beschlag nehmen, gehört der Straßenraum noch einmal den Flaneuren: „Der Blaumilchkanal“, eine Filmsatire von Ephraim Kishon aus den späten 60er Jahren, wird am Vorabend der Eröffnung in der Mühlstraße gezeigt. Dazu wird eine Leinwand an die Stützmauer des Schulberges gespannt. Projiziert wird aus einem Fenster im ersten Stock der Mühlstraße 10.
„Der Film hat natürlich nichts mit Tübingen zu tun“, kommentiert Oberbürgermeister Boris Palmer augenzwinkernd den Satirestreifen. „Im Film wird sinnlos gebuddelt – bei uns kommt am Ende ein belebter und attraktiver Straßenraum für alle heraus“. Die Vorführung wird unterstützt von den Vereinigten Lichtspielen GmbH und der Medien AG „Bewegte Bilder“.
Samstag, 28. November 2009, 10-16 Uhr Mit kleinen Aktionen und Sonderangeboten feiern die Händler in der Mühlstraße und in ihren Geschäften das Ende der Bauzeit. Dazu werden auf dem breiten Gehweg am unteren Ende der Mühlstraße vier Zelte aufgeschlagen: der hgv informiert über die bevorstehende chocolART, der svt über den neuen Busfahrplan, Büro Betz macht einen Sonderverkauf und die Bäckerei Schmid verkauft Berliner, Weihnachtsgebäck und Früchtebrot. Andere Mühlstraßenhändler locken mit Sonderangeboten und –aktionen vor und in ihren Geschäften.
Stadthistorische Führungen durch die Mühlstraße um 11 und 13 Uhr Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde die Mühlstraße mit den prächtigen Stützmauern als repräsentativer Straßenzug nach großstädtischem Vorbild gebaut. Als Zierde der Stadt sollte sie das gehobene Geschäftspublikum anziehen und mit stattlichen Gebäuden beeindrucken. Für alle Interessierten gibt es stadthistorische Mühlstraßen-Führungen mit Gernot Närger. Der Treffpunkt ist vor den Ständen am unteren Ende der Mühlstraße. |