© 2005 www.tuebingen.de | Sehenswürdigkeiten in HirschauDie Wallfahrtskapelle "Zu unserer lieben Frau beim Holderbusch und St. Urban" wurde 1396 erbaut. Im Jahr 1852 wurde bei dieser Kapelle der Hirschauer Friedhof, der sich bis dahin um die Pfarrkirche mitten im Ort befand, angelegt. Auf dem Friedhof befindet sich ein bemerkenswertes Ehrenmal für die Kriegstoten.
Sehenswert ist auch die katholische Pfarrkirche "St. Ägidius" mit ihren wertvollen Chorfenstern des Künstlers Willhelm Geyer aus Ulm.
Die am Fuß des Spitzbergs gelegene "Riedkelter", gehörte ehemals dem Kloster Kreuzlingen. Sie ist die einzige von ehemals sechs Keltern auf Hirschauer Markung die noch erhalten ist.
In 20 Minuten Fußweg ist die von Ludwig Uhland besungene Wurmlinger Kapelle von Hirschau aus zu erreichen. Bereits um 1050 stand auf dem Kapellenberg am Ende des Tübinger Spitzberges eine Grabkapelle. Graf Anselm von Claw ließ sie für sich erbauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört, im 17. Jahrhundert wurde sie wieder aufgebaut, ihre heutige Form erhielt sie erst in den frühen Sechzigern des 20. Jahrhunderts. Über eine enge Treppe ist die frühromanische Krypta zu erreichen, die mit ihren Würfelkapitellen sehenswert ist. Vom Kapellenberg aus bietet sich ein schöner Panoramablick über Ammer und Neckartal. Ein Wanderweg führt von der Kapelle bis zum Tübinger Schlossberg. |