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Publikationen – Tübinger Kataloge

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Schätze aus dem Verborgenen. Sammler und Sammlungen in Tübingen

Katalog Schätze aus dem Verborgenen. Tübinger Sammler und Sammlungen Herausgegeben von Evamarie Blattner und Karlheinz Wiegmann. Mit Beiträgen von Hildegard Frübis, Henner Giedke, Franziska Kegler, Mark Mersiowsky und Anke te Heesen. 2010.

Die Entstehung von Sammlungen – privater zumal – kann vielerlei Gründe haben, und jede Sammlung, jede Sammlertätigkeit nimmt verschiedene Ausprägungen an. In der Ausstellung »Schätze aus dem Verborgenen. Sammeln und Sammlungen in Tübingen« stellen 36 private Sammler ihre vielfältigen Sammelgebiete vor: Hier treffen nicht nur beliebte und populäre Themen, sondern auch außergewöhnliche Sammel- und ausgefeilte Spezialgebiete oder gar Raritäten aufeinander. Im ersten Teil des Kataloges befassen sich fünf wissenschaftliche Beiträge mit der Entstehung und Geschichte des privaten und institutionalisierten Sammelns. Sie beschreiben einige Sammlungs- und Ausstellungstypen und greifen wichtige Persönlichkeiten heraus. Im zweiten Teil stellen die Tübinger Sammler ihre Schätze vor und erläutern Motive und Hintergründe ihres Sammlungsinteresses.

Broschur, 152 Seiten, zahlr., überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-99-6

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0101

Stadtbild – Weltbild. Tübinger Stadtansichten des 16. bis 19. Jahrhunderts

Katalog Stadtbild-Weltbild Herausgegeben von Evamarie Blattner und Karlheinz Wiegmann. Mit Beiträgen von Evamarie Blattner, Andreas Feldtkeller, Ulrich Hägele, Felicitas Hartmann, Gudrun M. König, Udo Rauch, Michael R. Schwelling, Ernst Seidl, Milan Wehnert, Michael Wischnath und Antje Zacharias. 2009.

Kaum eine Stadt im Südwesten Deutschlands findet sich so häufig in historischen Darstellungen abgebildet wie Tübingen. Der Ausstellungskatalog konzentriert sich auf den Zeitraum von den frühesten Abbildungen bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei wird deutlich, wie stark das Tübingenbild nicht allein von den Bauwerken und Mauern der Stadt, sondern von der Person und den jeweiligen Interessen des Künstlers geprägt wurde. Der Band beleuchtet in 15 Beiträgen nicht nur zahlreiche Facetten in der künstlerischen Darstellung der Stadt Tübingen. Erstmals liegt mit ihm auch ein vollständiger Katalog eines Sammlungsbestandes vor, der zu den wichtigsten des Tübinger Stadtmuseums gehört.

Broschur, 264 Seiten, zahlr., überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-96-5

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0100

Von der Zensur zum Weltverlag. 350 Jahre Cotta

Katalog 350 Jahre Cotta Herausgegeben von Evamarie Blattner, Georg Braungart, Helmuth Mojem und Karlheinz Wiegmann. Mit Georg Braungart, Andreas Feldtkeller, Bernhard Fischer, Stefan Knödler, Wilfried Lagler, Hans-Joachim Lang und Ira Mazzoni. 2009.

An der Wende zum 19. Jahrhundert hatte der Tübinger Cotta Verlag eine führende Stellung im deutschen Publikationswesen inne, wie sie danach kein weiterer Verlag mehr erreichen sollte. Diese Leistung ist eng verknüpft mit dem Namen Johann Friedrich Cotta (1764–1832), der die vom Vater übernommene Verlagsbuchhandlung mit Weitsicht und Entschlusskraft zu einem international renommierten Verlag aufbaute. Während der Verlag zunächst vor allem wissenschaftliche Literatur veröffentlichte, avancierte er in der Goethezeit zum wichtigsten politisch-belletristischen Verlag des deutschen Reichsgebietes. Im 19. Jahrhundert war er die bedeutendste Adresse für große Zeitschriften. Das Verlagsprogramm umfasste darüber hinaus Standardwerke unterschiedlicher Fachrichtungen wie Geschichte, Militär, Politik, Astronomie, Kartografie und Technik.

Der Katalogband erscheint anlässlich des 350-jährigen Jubiläums des Verlags und blickt auf dessen wechselhafte Geschichte zurück. Im ersten Teil beleuchtet er anhand wissenschaftlicher Aufsätze seine Geschichte, Bedeutung und Ausrichtung sowie die Persönlichkeit Johann Friedrich Cottas. Der zweite Teil stellt einzelne Publikationen vor, die die Bandbreite und Vielfalt des Unternehmens veranschaulichen.

Broschur, 240 Seiten, zahlr. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-95-8

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0097

„In ewiger Freundschaft“. Stammbücher aus Weimar und Tübingen

Herausgegeben von Nicole Domka, Eva Raffel, Volker Schäfer und Karlheinz Wiegmann. Mit Beiträgen von Gerd Brinkhus, Nicole Domka, Eva Raffel, Volker Schäfer, Karlheinz Wiegmann. 2009.

Die Klassik Stiftung Weimar/Herzogin Anna Amalia Bibliothek besitzt die weltweit größte Sammlung an Stammbüchern, den vom 16. bis ins 19. Jahrhundert verbreiteten, besonders im akademischen Milieu und in Adelskreisen sehr beliebten Freundschaftsalben. Der Grundstock dieses einzigartigen Bestands wurde noch in Zeiten gelegt, als Johann Wolfgang von Goethe für die Bibliothek zuständig war. „In ewiger Freundschaft“ – Stammbücher aus Weimar und Tübingen ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Klassik Stiftung Weimar/Herzogin Anna Amalia Bibliothek, der Universitätsbibliothek, des Universitätsarchivs und des Stadtmuseums Tübingen. Gezeigt werden erstmals Stammbücher der Weimarer Sammlung sowie herausragende Beispiele aus Tübingen. Unter anderem finden sich Einträge berühmter Persönlichkeiten wie Galileo Galilei, Johannes Kepler oder Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Der Katalog bietet eine kurze Einführung in die Geschichte der Freundschaftsalben sowie einen Überblick über die Weimarer und Tübinger Bestände. Exemplarisch wird das Stammbuch Johann Jacob Danns, Mitglied einer Familie der Tübinger Ehrbarkeit im 18. Jahrhundert, vorgestellt.

200 Seiten, zahlr. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-92-7

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0095

Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter

Katalog Wortschatz Herausgegeben von Anke te Heesen, Bernhard Tschofen und Karlheinz Wiegmann. 2008.

Worte werden, so unwahrscheinlich es zunächst klingen mag, gesammelt. Dies geschieht nicht allein in der Duden-Redaktion, sondern an vielen, oft kaum vermuteten Orten. Der Katalogband zeigt, wie das Wissen um die Wörter geschaffen, gespeichert und vermittelt wird. Beispiele von privaten wie institutionalisierten Wörtersammlern, immer mit dem Blick auf Tübingen und Südwestdeutschland als Schwerpunkt, werden präsentiert. Die ausgewählten Beispiele entstammen der Wissenschaft und der Alltagswelt, der Sachebene und der Bedeutungsebene, der Vergangenheit wie der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht immer der Wortschatz, an den sich die Wortsammler und Wortfinder in unterschiedlichster Weise annähern.

Das Spektrum der Wortschaffenden reicht vom schwäbischen Dialektforscher Hermann Fischer über den Indienmissionar Hermann Gundert bis hin zu den Mitarbeitern des großen Goethe-Wörterbuchprojekts. Die materiellen Träger der öffentlichen und privaten Aufschreibesysteme sind ebenfalls facettenreich: Neben Zettelkästen und Mappenwerken, Karten und Fragebögen stehen Wortspiele, Etiketten, Einkaufslisten und digitale Kurzbotschaften.

168 Seiten, zahlreiche, überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-85-9

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0087

Ansichten und Aussichten. Der Lithograph und Landschaftsmaler Johann Dreyschütz (1880-1859) und seine Vogelschau-Ansichtskarten

Katalog_Ansichten und Aussichten Herausgegeben von Gerhard Stumpp. Mit einem Anhang von Dieter Ott und Gerhard Stumpp. 2007.

Ansichtskarten aus der Vogelschau waren immer gefragte Motive. Bei der Erstellung der Vorlagen stieß allerdings die Fotografie an ihre Grenzen. Viele Landschaftsbilder wurden daher weiterhin von Künstlern gemalt oder gezeichnet, im Atelier reproduziert und dann im Lichtdruck-Verfahren als Ansichtkarten gedruckt.

Ein Meister in der Herstellung von Vogelschauansichtskarten war der Lithograph und Landschaftsmaler Johann Dreyschütz (1880-1959). Ständig auf der Suche nach neuen Motiven, unternahm er ab 1906 eine ausgedehnte Tour durch den Süden des Deutschen Reiches. Seinen Lebensmittelpunkt fand er schließlich in Tübingen, wo er für die Kunst-Verlags-Anstalt Gebr. Metz arbeitete.

Der Katalog stellt das Werk von Johann Dreyschütz in den Mittelpunkt und bietet darüber hinaus einen Einblick in den sozialgeschichtlichen Kontext sowie die gestalterische und technische Entwicklung von Vogelschau-Ansichtskarten. Ein Anhang stellt Ansichten von Tübingen vor und illustriert, wie Geschäftshäuser, Betriebe, Cafés und Kliniken, aus der Vogelschau gezeichnet, zur Geltung gebracht werden konnten.

144 Seiten, rd. 190 überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-80-4

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0084

… und grüßen Sie mir die Welt! Tübingen – Eine Universitätsstadt auf alten Postkarten

Katalog_... und grüßen Sie mir die Welt!

Herausgegeben von Udo Rauch und Antje Zacharias. Mit einer Einführung von Ulrich Hägele. 2007.

Die Universitätsstadt Tübingen war in der Kaiserzeit ein wichtiges Zentrum der Postkartenproduktion. So brachte etwa der Verlag der Gebrüder Metz ein vielfältiges Angebot auf den Markt und bediente damit ganz Süddeutschland. Der Postkartenmarkt erlebte bis zum Ersten Weltkrieg einen wahren Boom. Wer mit seinen Angehörigen oder Geschäftspartnern kommunizieren wollte, bediente sich des neuen Mediums. Vom einfachen Dienstmädchen bis zum Universitätsprofessor, jedermann und jede Frau verschickte Postkarten in alle Welt.

Der Katalog gibt mit über 200 Abbildungen einen Einblick in Willi Hartmaiers Postkartensammlung, die dem Stadtarchiv Tübingen übereignet wurde und mehr als 10.000 alte Ansichten der Universitätsstadt enthält. Der reichhaltige Fundus mit Schwerpunkt auf der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bietet stadtgeschichtlich Interessierten ein vielfältiges Anschauungsmaterial. So dokumentieren die Postkarten nicht nur die Veränderungen im Stadtbild, sondern auch den veränderten Blick der Bewohner auf ihre Umwelt. Nicht selten kommentieren die Absender die Bildmotive und tragen auf diese Weise zur Überlieferung der Stadt- und Alltagsgeschichte bei.

240 Seiten, zahlreiche, überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-78-1

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0079

Hin und weg. Tübingen in aller Welt

Hin und weg. Tübingen in aller Welt

Herausgegeben von Karlheinz Wiegmann und Meike Niepelt. Mit Beiträgen von Bea Dörr und Susanne Omran, Anja Doster, Jakob Eisler und Thomas Vogel, Ingrid Gamer-Wallert, Andrea Klose, Meike Niepelt, Claudia Ott, Udo Rauch, Werner Raupp, Alfons Renz und Claus Walter, Corinna Schneider, Wilfried Setzler, Jörg Wagner, Bettina Zundel. 2007.

Der Katalog lenkt den Blick auf den Weitblick und die Weltgewandtheit Tübinger Bürger. Er berichtet von den vielfältigen internationalen Verbindungen der Stadt und ihrer Bewohner, von den prägenden Wechselwirkungen zwischen Tübingen und dem Rest der Welt. Im Zentrum stehen Leben und Werk von fünfzehn Tübinger Persönlichkeiten, die die Welt bewegten und sich vielfach selbst in ihr. Es sind nicht nur Wissenschaftler, die mit ihrem Erdachten, Entdeckten und Erfundenen seit jeher weltweit Veränderungen bewirkt haben, auch Tübinger Händler, Handwerker, Industrielle, Politiker und Geistliche – Frauen jeweils inbegriffen – wagen seit langem den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, denken und arbeiten global, zukunftsweisend und revolutionär.

180 Seiten, zahlreiche, überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-77-4

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0078

Belehrung und Urteilskraft. Die Städtische Kunstsammlung unter Rudolf Huber 1949–1961

Katalog Belehrung und Urteilskraft

Herausgegeben von Karlheinz Wiegmann und Evamarie Blattner. Mit Beiträgen von Evamarie Blattner, Bernhard Decker, Ulrich Hägele, Nicola Hille und Ekkehard Mai. 2007.

Die Kunstankäufe des ersten gewählten Kulturamtsleiters der Nachkriegszeit in Tübingen sollten den Grundstock für ein neues Museum bilden, für das neben einer stadtgeschichtlichen Sammlung auch eine Kunstabteilung vorgesehen war.

Hinter den Ankäufen stand in erster Linie eine pädagogische Motivation: vor allem junge Menschen sollten durch die Betrachtung der Originale die Möglichkeit erhalten, sich ein eigenes Urteil über die moderne Kunstentwicklung zu bilden.

Der Katalog stellt alle für die Kunstsammlung erworbenen Werke namhafter Künstler – vornehmlich des Expressionismus – vor und beleuchtet die Ankaufspraxis des Kulturamtsleiters sowie die Kunstpolitik Tübingens der 1950er Jahre.

176 Seiten, zahlreiche, überw. farbige Abbildungen

ISBN 978-3-910090-74-3

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0074

Enter! Das Persönliche im Computer

Katalog Enter Herausgegeben von Karlheinz Wiegmann. Mit Beiträgen von Gaby Chaudry, Bruno Baron von Freytag gen. Löringhoff †, Herbert Klaeren, Roland Kocher, Stefan Stein und Karlheinz Wiegmann. 2006.

Vor fast 400 Jahren erfand Wilhelm Schickard in Tübingen die Rechenmaschine, zudem feiert der PC, wie wir ihn kennen, geprägt von IBM und Microsoft, im Jahr 2006 sein 25jähriges Jubiläum. Galten die digitalen Rechner noch bis in die 1970er Jahre eher als geheimnisvolle "Elektronengehirne", die nur von Eingeweihten bedient werden konnten, so nutzen heute Acht- bis Achtzigjährige mit der größten Selbstverständlichkeit Computer für Schule, Arbeit oder Freizeit. Aus dem isolierten Rechner auf dem Schreibtisch ist längst das Bindeglied zum weltweiten Netz geworden, ein Medium für Kommunikation und Information, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Unterhaltung. Darüber hinaus hat sich der Persönliche Computer mittlerweile in vielen Bereichen unseres Alltags- wie Berufslebens etabliert, an die seine Initiatoren noch nicht zu denken wagten. Er ist unser Zugang zu einer ständig wachsenden digitalen Welt.

Der Katalog würdigt dieses Stück Technik-, Wirtschafts- und vor allem Alltagsgeschichte. Er zeigt die Entstehung und Entwicklung des PCs und zeichnet seine Erfolgsgeschichte vom Altair 8800, dem ersten PC, über den den IBM-PC bis heute nach.

128 Seiten, 171 Abbildungen

ISBN 3-910090-71-0 (ab 2007: 978-3-910090-71-2)

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0071

Tübingen und der Wein. Weinbau und Weingärtner in der Universitätsstadt.

Susanne Feldmann, Tübingen und der Wein

Susanne Feldmann. 2005.

Die Geschichte Tübingens ist nicht nur geprägt von der Universität, von Wissenschaft, Bildung und Kunst. Seit Jahrhunderten wird in Tübingen auch Wein angebaut, mit Zeiten wirtschaftlicher Blüte und solchen der Krise, und wie der Professor aus der „Oberstadt“, so gehört der Weingärtner aus der „Unterstadt“ zur Geschichte und Kultur Tübingens. Die Einzelheiten dieser Entwicklungen, ihre Ursachen, Hintergründe und Auswirkungen sind in diesem Band nachzulesen. Erstmals liegt mit diesem Katalog ein ausführlicher, reich bebilderter Überblick über die Geschichte von Weinbau und Weingärtnern im Kontext der Tübinger Stadtgeschichte vor.

160 Seiten, 109, überw. farbige Abbildungen.

ISBN 3-910090-62-1

Preis € 19,80 Best.-Nr. 0067

Mit Ernst und Liebe. Zur Geschichte der Alten Silcherschule Tübingen.

Alte Silcherschule

Hans-Otto Binder (Hrsg.). 2005.

Der Katalog erinnert an ein wichtiges Stück Tübinger Stadtgeschichte: Die Silcherschule in der Unteren Stadt. Er erzählt von den Kindern, die dort zur Schule gingen, von Lehrern und Hausmeistern, von Lehrmethoden und Lernerfahrungen im Wandel der Zeiten, von der Geschichte des Gebäudes. Darüber hinaus ordnet der Band die Silcherschule auch in die allgemeine Schulgeschichte der Universitätsstadt ein. Schließlich berichtet er davon, wie das traditionsreiche Gebäude nach dem Auszug der Schule weiter genutzt wurde und welche Überlegungen angestellt wurden, um es vor dem Abriss zu bewahren. Angereichert von zahlreichen Erinnerungen Ehemaliger und illustriert mit vielen Abbildungen, bietet der Band dem Leser einen anschaulichen Einblick in die Tübinger Bildungs- und Kulturgeschichte.

108 Seiten, 53 Abbildungen.

ISBN 3-910090-65-6

Preis € 10,00 Best.-Nr. 0066

Zwei Begegnungen. Doppio Riflesso.

Katalog Zwei Begegnungen - Doppio Riflesso Tilman Rösch fotografiert Perugia. Marco Fagioli fotografiert Tübingen. Mit einem Beitrag von Carlos Mauricio Falgueras. Übersetzung: Tilman Rösch, Francisco Oroz, Oxford International Centre Perugia. 2005.

Der Katalog versammelt Fotografien, die bei zwei Ausstellungen in Perugia und Tübingen im April und Oktober 2005 präsentiert wurden. Sie sollten die Betrachter anregen, die verborgene Schönheit, die in ihren Städten ruht, zu entdecken oder wieder zu entdecken – durch die Neuheit des ästhetischen und poetischen Blicks des auswärtigen Fotografen: durch den Blick des Anderen.

64 Seiten, 48 farbige Abbildungen

ISBN 3-910090-63-x

Preis € 7,50 Best.-Nr. 0073

„Im Locus antwortet er verwirrt“. Eduard Mörike im Evangelischen Stift in Tübingen 1822-1826. Eine Dokumentation

Alexander Köhrer, Cordula Ressing: Eduard Mörike im Evangelischen Stift 2004. Herausgegeben und bearbeitet von Alexander Köhrer und Cordula Ressing.

Der Band, der eine Ausstellung im Evangelischen Stift ergänzte und erweiterte, enthält bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Archiv des Evangelischen Stifts, die Eduard Mörikes Studienjahre betreffen. Die Funde vermitteln – thematisch und chronologisch geordnet – dem Leser einen Überblick und eine Vorstellung nicht nur von Mörikes Person als Seminarist im Tübingen des 19. Jahrhunderts, sondern zeichnen auch ein plastisches Bild seines Umfeldes.

232 Seiten, 31 Abbildungen

ISBN 3-910090-57-5

Preis € 17,00 Best.-Nr. 0062

Alfred Happ. Lotte Reiniger. Schöpferin einer neuen Silhouettenkunst. 2004

Alfred Happ: Lotte Reiniger Lotte Reiniger, am 2. Juni 1899 in Berlin geboren, entdeckte bereits in ihrer Jugend den Scherenschnitt als „ihr Medium“. Sie wurde, die Grenzen des Scherenschnitts erweiternd und schließlich hinter sich lassend, zu einer der innovativsten und kreativsten Gestalten im sich rasant entwickelnden neuen Medium Film. Lotte Reiniger gilt als Pionierin des Animations- und Trickfilms.

Mit diesem Band liegt nun erstmals eine ausführliche Biographie Lotte Reinigers vor. Sie zeichnet das bewegte Leben der Künstlerin nach und schildert, wie sie, in intensivem Austausch mit wichtigen Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit, zu eigenständigen, neuen Ausdrucksformen fand, die in ihrer Vielfältigkeit ihresgleichen suchen.

Dieses Buch ergänzt und erweitert das Lotte-Reiniger-Abteilung im Tübinger Stadtmuseum, das den Nachlass der Künstlerin bewahrt und in einer ständigen Ausstellung präsentiert.

208 Seiten, ca. 130 Abbildungen.

ISBN 3-910090-56-7

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0060

Zwei Begegnungen. Double Reflet

Double Reflet. Tilman Rösch und Gerard Berne Tilman Rösch fotografiert in Aix-en-Provence. Gérard Berne photographie à Tübingen.

Mit Beiträgen von Jörg Becker, Jean-Claude Crespy, Joachim Rothacker, Gérard Berne, Tilman Rösch. Übersetzt von Jean-Claude Crespy. 2003.

64 Seiten, 30 farb. Abbildungen.

ISBN 3-910090-54-0

Preis € 7,50 Best.-Nr. 057

Martin Schmid. Zeichnungen

Martin Schmid Mit einem Gedicht von Peter Härtling und einem Beitrag von Martin Schmid. 2003.

160 Seiten, 146 Abbildungen.

ISBN 3-910090-53-2

Preis € 12,50 Best.-Nr. 0056

Politics and Pop. People and Partnership. 50 Jahre Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen

Ute Bechdolf, Christiane Pyka (Hg.), Politics and Pop Herausgegeben von Ute Bechdolf und Christiane Pyka. Mit Beiträgen von Max Gögler, Wilfried Setzler, Alfred Weber und anderen. 2002.

Nicht nur das Land Baden-Württemberg feierte im Jahr 2002 sein 50-jähriges Bestehen. Jubilieren konnten auch zahlreiche Institutionen, die dem politischen und kulturellen Neubeginn in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Enstehung verdanken. Eine dieser Institutionen, die auch in Tübingen das Klima des demokratischen und liberalen Neuaufbaus prägten, ist das Deutsch-Amerikanische Institut. Der Katalog schaut mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien und persönlichen Rückblicken zahlreicher Beteiligter und Wegbegleiter zurück auf die wechselvolle und immer spannende Geschichte des d.a.i. in den letzten fünfzig Jahren – und liefert damit auch ein anschauliches Bild eines wichtigen Stücks Tübinger Geschichte.

118 Seiten, ca. 100 Abbildungen.

ISBN 3-910090-52-4

Preis € 5,00 Best.-Nr. 0032

Fritz Springer. „Fris“

Fritz Springer. Mit Beiträgen von Ulrike Künstle-Reich, Roswitha Degenhard und Walter Springer. 2002.

Ein doppeltes Jubiläum – des Künstlers 90. Geburtstag und sein in 70 Jahren entstandenes Lebenswerk – boten einen würdigen Anlass für die Universitätsstadt Tübingen, Fritz Springer mit einer Ausstellung im Stadtmuseum und diesem Katalog zu ehren. Springer war Mitglied aller wichtiger Künstlervereinigungen der Nachkriegszeit, der Notgemeinschaft Tübinger und Reutlinger Künstler, der Ellipse und später des Künstlerbunds. Der Katalog dokumentiert in einer repräsentativen Auswahl das vielgestaltige Werk Springers und seine außergewöhnliche Experimentierfreudigkeit in Inhalt und formaler Gestaltung: seine stilistische Bandbreite reichte vom naturalisten Eindruck bis zum nahezu abstrakten Ausdruck, seine künstlerischen Techniken von Zeichnungen über Collagen und Resopalradierungen bis hin zu Prägedrucken.

136 Seiten, 89, teilw. farbige Abbildungen.

ISBN 3-910090-50-8

Preis € 14,80 Best.-Nr. 0030

Die Künstler der Ellipse

Barbara Lipps-Kant: Die Ellipse Barbara Lipps-Kant. Mit Beiträgen von Ugge Bärtle, Erich Mönch, Kurt Hafner. 2001.

Die Ellipse, eine Künstlergemeinschaft Tübinger und Reutlinger Bildhauer, Maler und Graphiker, wurde 1951 gegründet und bestand bis 1965. Hervorgegangen aus der Notgemeinschaft Tübinger-Reutlinger Künstler, war die Ellipse Aktionsgemeinschaft, Diskussionsforum und gesellschaftlicher Zusammenschluß in einem. Zu den Künstlern der Gruppe zählen unter anderem Ugge Bärtle, Heiner Bauschert, Gerth und Valeska Biese, Günter und Elisabet Hildebrand, Karl Kürner, Erich Mönch, Rosemarie Sack-Dyckerhoff und Fritz Springer.

Der Katalog, der eine Ausstellung des Stadtmuseums begleitete, dokumentiert die Geschichte dieser für die Entwicklung der Tübinger Kunstlandschaft bedeutsamen Gruppe.

152 Seiten, 119, meist farbige Abbildungen.

ISBN 3-910090-45-1

Preis € 15,20 Best.-Nr. 0028

Metallhandwerk im Wandel der Zeit

Metallhandwerk im Wandel der Zeit Ein Jahrhundert Schmiede- und Schlosserinnungen in Stadt und Kreis Tübingen 2001.

Susanne Feldmann

Der Band geht zurück auf eine Ausstellung der Fachinnung Metall Tübingen, die 1998 im Stadtmuseum Tübingen stattfand. Themen der Ausstellung waren die Geschichte der Innung von ihren Anfängen im Jahr 1900 bis heute und der Wandel des Schmiede- und Schlosserhandwerks zum Metallbau. Dieses Buch dokumentiert auf anschauliche und informative Weise ihre Ergebnisse. Es ist ein Beitrag zur Lokal- wie zur überregionalen Handwerksgeschichte. Entwicklungen und Ereignisse vor Ort werden in Zusammenhang gestellt mit allgemeinen Entwicklungen der Handwerkspolitik sowie der Architektur-, Technik- und Zeitgeschichte. Am regionalen Beispiel der Schmiede- und Schlosserinnungen von Mössingen, Rottenburg und Tübingen lassen sich Muster und Tendenzen bei der Organisation des Handwerks wie in seiner fachlichen Entwicklung aufzeigen. Die Darstellung hat daher Gültigkeit über Stadt und Kreis Tübingen hinaus.

296 Seiten, 208 Abbildungen.

ISBN 3-910090-40-0

Preis € 19,90 Best.-Nr. 0027

Das Tübinger Kornhaus. Geschichte und Architektur eines Baudenkmals

Das Tübinger Kornhaus Mit Beiträgen von Ingrid Gamer-Wallert, Burkhard Lohrum, Kerstin Laschewski, Elisabeth Timm, Andreas Feldtkeller, Monika Ingenhoff-Danhäuser, Jochen Manderscheid, Ursula Zöllner und Claudine Pachnicke. Herausgegeben von Claudine Pachnicke. 2000.

Wenn das Wort „wechselvolle Geschichte“ einmal passt, dann zum Tübinger Kornhaus. Als ehemaliger überdachter Kornmarkt 1435 am Ammerkanal erbaut, diente es unter anderem als Theatersaal und Fechtboden, als Schule und Volksküche, als Feuerwehrstation und Lokal für Vereine und Behörden, als Gasthaus und Tanzsaal für die Tübinger. Der reich bebilderte Band verfolgt in drei Abschnitten die Geschichte des Gebäudes, seiner vielfältigen Nutzungen und schließlich seinen langwierigen Weg zu seiner heutigen Bestimmung als Tübinger Stadtmuseum.

152 Seiten, 129 Abbildungen.

ISBN 3-910090-39-7

Preis € 12,70 Best.-Nr. 0026

Theodor Schüz 1830 - 1900

Jörg Becker, Claudine Pachnicke (Hg.): Theodor Schüz Zusammengestellt und bearbeitetet von Jörg Becker und Claudine Pachnicke. 2000.

Texte von Elisabeth Hipp, Jörg Becker, Wolf Eiermann. Mit einem Bestandsverzeichnis der Arbeiten in Öl aus dem Stadtmuseum Tübingen von Elisabeth Hipp. Herausgegeben von der Galerie Albstadt und der Universitätsstadt Tübingen · Kulturamt · Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken.

Theodor Schüz, dessen Nachlass sich seit 1954 im Stadtmuseum Tübingen befindet, ist mehr als nur ein „schwäbischer Heimatmaler“, zu dem ihn die Rezeptionsgeschichte der letzten Jahrzehnte oft gemacht hat. Bei näherem Hinsehen entdeckt der Betrachter neben dem bekannten und oft verkannten Genremaler auch einen – dem Publikum weitgehend unbekannten – versierten Porträtisten und Landschaftsmaler, einen vielseitigen Illustrator und brillianten Zeichner. Der Katalog begleitete und vertiefte eine zum hundertsten Geburtstag des Künstlers präsentierte Doppelausstellung in der Galerie Albstadt und im Stadtmuseum Tübingen, die erstmals die verschiedenen Facetten seines Werkes umfassend dokumentierte.

216 Seiten, ca. 200 Farbabbbildungen.

ISBN 3-934439-02-0

Preis € 20,50 Best.-Nr. 0059

In Bewegung. 30 Jahre Neue Frauenbewegung in Tübingen

In Bewegung. 30 Jahre Neue Frauenbewegung in Tübingen. Bearbeitet von Roswitha Degenhard u.a. Bearbeitet von Roswitha Degenhard, Hilde Maurer, Susanne Maurer, Christiane Pyka und Angela Schenkluhn 1999.

Die Neue Frauenbewegung ist eine der großen sozialen Bewegungen der letzten 30 Jahre. Der Ruf nach dem Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper oder die Forderung nach gleichberechtigter Partizipation in Beruf, Politik und Bildung bestimmen den Diskurs, lebensbezogene Themen von Frauen werden in die Öffentlichkeit getragen, in Demonstrationen, Veranstaltungen, Veröffentlichungen und durch die Schaffung eigener Räume von und für Frauen. Mit dem Katalog, der die gleichnamige Ausstellung ergänzt, wird diese soziale, kulturelle und politische Arbeit von Frauen in Tübingen erstmals zusammenhängend dargestellt und gewürdigt. Offen, selbstreflexiv und bewußt parteilich dokumentieren die Autorinnen in Essays, Berichten und anhand einer Vielzahl historischer Dokumente 30 Jahre Neue Frauenbewegung in Tübingen.

220 Seiten, ca. 180 Abbildungen.

ISBN 3-910090-35-4

Preis € 12,70 Best.-Nr. 0023

Valeska Biese

Valeska Biese. Bearbeitet von Claudia Biese, Roswitha Degenhard und Iris Gerlach. Bearbeitet von Claudia Biese, Roswitha Degenhard und Iris Gerlach. Mit Beiträgen von Georg Scheja und Wilhelm Triebold. 1999.

Der Katalog dokumentiert das Werk der 1987 verstorbenen Tübinger Malerin Valeska Biese, macht aber auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen einer Künstlerin deutlich, die sich zwischen der eigenen Malerei, dem erlernten Beruf als Goldschmiedin, der Förderung ihres künstlerisch tätigen Ehemannes und der Rolle als Ehefrau und Mutter bewegte. Der Katalogbeitrag von Wilhelm Triebold gibt zudem einen Eindruck von den Gründerjahren des Tübinger Theaters nach dem Zweiten Weltkrieg.

64 Seiten, 41 Abbildungen.

ISBN 3-910090-34-6

Preis € 10,10 Best.-Nr. 0022

Lotte Reiniger. Die Hochzeit des Figaro

Lotte Reiniger. Die Hochzeit des Figaro Mit Beiträgen von Claudine Pachnicke und Alfred Happ, Hrsg. von Claudine Pachnicke, 1999.

Zum hundertsten Geburtstag Lotte Reinigers ehrt das Stadtmuseum die Künstlerin mit einer Ausstellung, in der ihre verschiedenen Arbeitsfelder, Themen und Stile sowie ihre wichtigsten Lebensstationen vorgestellt werden. Statt eines Katalogs wurde als Referenz an die Künstlerin, deren Scherenschnitte, Schattenspiele und Trickfilme von ungebrochener Faszination sind, der Reprint eines ihrer Werke vorgelegt. Aus dem reichhaltigen Schatz des künstlerischen Nachlasses, den das Stadtmuseum Tübingen aufbewahrt, wurde der „Figaro“ ausgewählt, den Lotte Reiniger neben anderen Mozartopern 1971 geschnitten hat. Die Auswahl dieser Scherenschnittreihe, die in ihrer letzten Schaffensperiode entstand, steht für eines „ihrer“ Sujets und für ihre künstlerische Ausdruckskraft.

88 Seiten, 38 Abbildungen.

ISBN 3-910090-31-1

Preis € 7,60 Best.-Nr. 0021

Wilhelm Pfeiffer

Wilhelm Pfeiffer Mit Beiträgen von Axel von Criegern und Rainer Zerbst Hrsg. und bearb. von Vero Pfeiffer 1998.

„Einen Lyriker“ nannte ihn mit Blick auf sein Werk Ugge Bärtle, wie Wilhelm Pfeiffer Mitbegründer des Tübinger Künstlerbundes. Der Katalog erinnert an den in Techniken, Ausdrucksformen und Stilen vielseitigen Bildhauer und Grafiker, der heute noch – vielen unbekannt – an zahlreichen Orten Tübingens präsent ist, durch Arbeiten in protestantischen Kilotterchen etwa oder die künstlerische Ausgestaltung privater wie öffentlicher Gebäude. Diese schlichten, reduzierten, aber gerade in ihrer elementaren Form eindrucksvollen Arbeiten wieder ins Bewußtsein des Kunstpublikums im allgemeinen und der Tübinger im besonderen zur rücken, hat sich der von Pfeiffers Tochter herausgegebene Katalog zur Aufgabe gemacht.

79 Seiten, 65 Abbildungen.

ISBN 3-910090-27-3

Preis € 10,10 Best.-Nr. 0019

Eine Stadt des Buches. Tübingen 1498-1998

Eine Stadt des Buches. Tübingen 1498-1998 Mit Beiträgen von Gerd Brinkhus, Wilfried Lagler, Klaus Schreiner 1998

Die Geschichte des Buchdrucks in Tübingen begann, verglichen mit anderen deutschen Städten, verhältnismäßig spät. Erst 1498, 22 Jahre nach Gründung der Universität, erschien hier das erste gedruckte Buch, ein theologisches Werk. Im 16. Jahrhundert etablierte sich die Buchdruckerkunst endgültig in Tübingen. Seitdem entwickelte sich hier, bis ins 19. Jahrhundert hinein in engem Zusammenhang mit der Universität, eine große Vielfalt des Buchdrucks, des Buchhandels, des Verlagswesens und der Bibliotheken. Der vorliegende Band zeichnet in mehreren Aufsätzen ein Bild von der Geschichte und der Vielfalt des Tübinger Buchwesens. Ein besonderer Blick gilt der spannenden Geschichte Tübinger Bibliotheksverluste im Dreißigjährigen Krieg, und ein ausführlicher Katalogteil – das Buch entstand als Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Tübinger Stadtmuseum – stellt ausgewählte Handschriften und Drucke aus der ehemaligen Tübinger Schloßbibliothek vor.

180 Seiten, 105 Abbildungen.

ISBN 3-910090-25-7

Preis € 5,00 Best.-Nr. 0018

Herausgeputzte Renaissance. Deckenmalereien in einem Tübinger Weingärtnerhaus

Udo Rauch (Hg.): Herausgeputzte Renaissance Herausgegeben von Udo Rauch. Tübingen 1996.

Materialsammlung zur Geschichte des Hauses Lazarettgasse 14 und seiner Putzdecke aus der Zeit um 1600.

52 Seiten mit 37 Abbildungen.

ISBN 3-910090-18-4

Preis € 5,10 Best.-Nr. 0017

Ugge Bärtle. Das druckgraphische Werk 1946-1987

Barbara Lipps-Kant: Ugge Bärtle. Das druckgraphische Werk Barbara Lipps-Kant. Herausgegeben von der Universitätsstadt Tübingen. 1995.

Der Tübinger Bildhauer Ugge Bärtle (1907-1990) hat in Lithographien, Holzschnitten, Radierungen und Resopalritzungen ein umfangreiches druckgraphisches Werk hinterlassen, das seine in der Öffentlichkeit bekannteren Skulpturen und Plastiken ergänzt und sich wie diese mit dem charakteristischen Themenkreis von Menschenbild, Reiterdarstellung, Idol, Föhn, Landschaft und politischer Stellungnahme beschäftigt. Der Band enthält neben einer Einführung in das druckgraphische Oeuvre eine ausführliche Bilddokumentation und ein Werkverzeichnis.

172 Seiten mit 104 Abbildungen.

ISBN 3-910090-17-6

Preis € 19,40 Best.-Nr. 0016

Das plastische Werk

Rosemarie Dyckerhoff: Das plastische Werk Rosemarie Dyckerhoff. Herausgegeben von der Universitätsstadt Tübingen. 1966.

Ausstellungskatalog und Dokumentation über eine Künstlerin, die fast drei Jahrzehnte die Kunstszene der Tübinger Nachkriegszeit mitgeprägt hat. Zahlreiche Objekte ihres Schaffens bereichern auch in Tübingen den öffentlichen Raum. Viele Plastiken befinden sich in Privatbesitz. Im Katalog befindet sich ein Werkverzeichnis.

112 Seiten mit 72 Abbildungen.

ISBN 3-910090-15-x

Preis € 14,30 Best.-Nr. 0015

Feinde – Freunde – Fremde. Erinnerungen an die Tübinger „Franzosenzeit“

Annemarie Hopp, Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Feinde - Freunde - Fremde Annemarie Hopp und Bernd Jürgen Warneken (Hrsg.). 1995.

„Plötzlich waren die Franzosen aus dem Stadtbild verschwunden, und Tübingen war nach fast 120 Jahren nicht mehr Garnisonsstadt.“ Aussagen von etwa 100 Stimmen (aus Interviews und autobiographischen Niederschriften) geben wieder, welche Erinnerungen diese Tübinger Bürger/innen von den 46 Jahren französischer Militärpräsenz nach Auflösung der Garnison 1991 im Gedächtnis bewahrt haben, wobei der Alltag der deutsch-französischen Beziehungen vor Ort im Vordergrund steht.

159 Seiten mit 74 Abbildungen.

ISBN 3-910090-13-3

Preis € 9,20 Best.-Nr. 0014

Zwischen Ärgernis und Anerkennung – Mathilde Weber 1829 - 1901

Helga Merkel (Hg:), Zwischen Ärgernis und Anerkennung. Mathilde Weber Helga Merkel (Hrsg.). 1993.

Mathilde Weber, eine der Frauenpersönlichkeiten Tübingens, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, setzte sich für Ausbildungsverbesserungen der Frauen ein, insbesondere für die Berufe der Hausbeamtin und der Frauenärztin, und damit auch für die Zulassung von Frauen zum Studium, sowie für Frauenrechte und Sozialreformen. Statt für erwerbslose Wohltätigkeit plädierte und kämpfte sie für Selbständigkeit durch bezahlte Tätigkeit.

168 Seiten mit 91 Abbildungen.

ISBN 3-910090-07-9

Preis € 9,20 Best.-Nr. 0012

Gut behütet – Streng bewacht. Tübinger Dienstmädchen nach der Jahrhundertwende

Karin Priem, Edda Rosenfeld (Hg.): Gut behütet - streng bewacht Herausgegeben von Karin Priem und Edda Rosenfeld. 1992.

Anhand von Einzelschicksalen werden Lebens- und Arbeitssituationen damaliger Dienstmädchen beschrieben. Diese machten im Deutschen Reich bis zum Ersten Weltkrieg mit 33 % der außerhäuslich erwerbstätigen Frauen die größte weibliche Beschäftigtengruppe aus. Im Zuge von Industrialisierung und Verstädterung verließen die Mädchen mit ca. 14 Jahren das Elternhaus für eigene Lohnarbeit in der Fabrik oder als Dienstmädchen. Letztere arbeiteten 14 bis 18 Stunden täglich (Berliner Erhebung von 1902 und Stuttgarter Erhebung von 1895) In Stuttgart zählte man 1895 10.759 Dienstmädchen, die damit nahezu die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen und 6 % der Stuttgarter Bevölkerung ausmachten.

132 Seiten mit 65 Abbildungen.

ISBN 3-910090-04-4

Preis € 7,70 Best.-Nr. 0011

Moderne Grafik aus den Städtischen Sammlungen

Moderne Grafik aus den Städtischen Sammlungen 1990. Bestandskatalog der in den Tübinger Städtischen Sammlungen vorhandenen expressionistischen Grafik; unter den 180 Blättern sind – neben zahlreichen anderen – Werke von Baumeister, Beckmann, Braque, Heckel, Hodler, Klee, Léger, Macke, Marc, Pechstein und Schlemmer.

47 Seiten mit 27 Abbildungen.

Preis € 2,60 Best.-Nr. 0010
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