© 2005 www.tuebingen.de | Neu im StadtarchivImmer wieder erhält das Stadtarchiv neue Bild- oder Textquellen, die in seine Bestände aufgenommen werden. Manchmal handelt es sich um alte Fotos, die jahrelang auf einem Speicher schlummerten, ein anderes Mal sind es Nachlässe mit Briefen und Tagebüchern, die den Bestand des Archives bereichern. Einige dieser Neuzugänge stellen wir auf diesen Seiten vor. Zudem ist hier dokumentiert, was sich ansonsten an Neuem im Stadtarchiv getan hat, so etwa neue Veröffentlichungen, Veranstaltungen oder Ausstellungen, die das Stadtarchiv realisiert oder mitgestaltet hat.
Mehr Platz dank Fahrregalen: 400 neue Regalmeter im Stadtarchiv[Mai 2010] Das Stadtarchiv hat im Rathausanbau eine neue Fahrregalanlage in Betrieb genommen. Flure zwischen Regalen werden dabei immer nur dort geöffnet, wo die jeweils benötigten Unterlagen eingelagert sind. Im Archivraum können auf diese Art nun doppelt so viele Unterlagen wie bislang untergebracht werden. Die Nachverdichtung war nötig geworden, da ein Raum des Stadtarchivs künftig als PC-Serverraum der Stadtverwaltung dient. mehr
Archiv des Landestheaters Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT)[Juni 2009] Über 50 Jahre Theatergeschichte sind in den 65 Regalmetern Archivmaterial dokumentiert, die im Stadtarchiv Tübingen aufbewahrt werden. Die Archivmaterialien des LTT können im Stadtarchiv Tübingen genutzt werden, sie sind öffentlich zugänglich. Die Quellen dokumentieren die künstlerische Arbeit des Landestheaters - insbesondere die rund 1.000 Inszenierungen seit 1945. mehr
Geburten- , Sterbe- und Heiratsbücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert[ Mai 2009 ] Das Stadtarchiv hat die älteren Bücher des Tübinger Standesamts aus dem 19. und 20. Jahrhundert übernommen. In diesen Unterlagen sind die grundlegenden Daten zehntausender Lebensläufe dokumentiert: Geburt, Heirat und Tod. Die Bände geben zudem Auskunft über die engste Verwandtschaft von Eltern, Ehepartnern und Kindern. Zu den Quellen im Stadtarchiv gehören jetzt Geburtenbücher, die älter als 110 Jahre sind, Sterbebücher (älter als 30 Jahre), Heiratsbücher (älter als 80 Jahre) und ältere Familienregister. mehr
Sonderausstellung historischer Stadtpläne[Januar 2009] Im Januar und Februar 2009 werden im Foyer des Technischen Rathauses historische Stadtpläne präsentiert. Die kleine Ausstellung dokumentiert die Tübinger Stadtentwicklung der letzten zweihundert Jahre. Das Stadtarchiv hat die ältesten Exponate kommentiert. Die digitaliserten Pläne mit ihren Beschreibungen stehen jetzt auch online zur Verfügung. mehr
Gräber von Euthanasieopfern auf dem Stadtfriedhof[Nov. 2007] Eine kurze Todesnachricht auf einem unscheinbaren Formvordruck in Postkartengröße, ein Vermerk im Geburtenbuch. Das ist oft alles, was das Schicksal von Behinderten aus Tübingen in der NS-Zeit dokumentiert. Die meisten der Postkarten kamen aus Grafeneck. Wie viele Menschen in der „Euthanasie“-Anstalt auf der Schwäbischen Alb dem Mordprogramm der Nationalsozialisten zum Opfer fielen, lässt sich heute nicht mehr genau belegen. Recherchen des Stadtarchivs haben jetzt überraschend ergeben, dass sich auf dem Tübinger Stadtfriedhof mindestens fünf Einzelgräber befinden, in denen Euthanasieopfer bestattet sind. mehr
Hightech im Stadtarchiv[Nov. 2007] Ein moderner Scanner mit so genannter „Face-up-Technologie“ macht jetzt ein nahezu berührungsloses und damit schonungsvolles Kopieren auch älterer und empfindlicher Bücher möglich. mehr
Hopfen und Malz verloren[Sept. 2007] Auf den Spuren der Tübinger Brauereigeschichte. Die Stationen der Führung mit Stadtarchivar Udo Rauch: die Lenzei vor dem Haagtor, die Schlossbrauerei, die Marquardtei und schließlich die Brauerei Heinrich in Lustnau. mehr
Innenansichten - das Tübinger Rathaus[Sept. 2007] Eine Besichtigung der historischen Räume des Rathauses. Darunter der Öhrn - der alte Empfangssaal mit seinen imposanten „Gerechtigkeitsbildern“. Die Führung mit Stadtarchivar Udo Rauch fand im Rahmen des Tags des offenen Denkmals statt. mehr
"...und grüßen Sie mir die Welt."[Juli 2007] Von Juli bis Oktober 2007 präsentierten das Stadtmuseum und das Stadtarchiv die Ausstellung: „…und grüßen Sie mir die Welt – eine Universitätsstadt auf alten Postkarten“. Die dem Archiv übereignete Sammlung von Willi Hartmaier umfasst mehr als 10.000 alte Stadtansichten, vor allem aus der Zeit vor dem I. Weltkrieg. mehr
"Hin und weg - Tübingen in aller Welt"[Juni 2007] Die Ausstellung „Hin und weg. Tübingen in aller Welt“ spürt den vielfältigen internationalen Verbindungen der Stadt nach und zeigt die Weltgewandtheit der Tübinger Bürgerinnen und Bürger. Dabei geht es vornehmlich um den Austausch zwischen Tübingen und dem Rest der Welt, wie er bereits im 19. Jahrhundert und früher gang und gäbe war. Im Zentrum der Ausstellung stehen Leben und Werk von fünfzehn Tübinger Persönlichkeiten. Illustriert wird die Schau anhand vielfältiger Exponate, unter anderem aus dem Bestand des Stadtarchivs. mehr
Eine Oper für Tübingen[Mai 2007] In Tübingen gab es einst ein Opernhaus. Es wurde im 18. Jahrhundert mit der Oper "Il cacciatore deluso" (Der enttäuschte Jäger) von Niccolò Jommelli eingeweiht. Die handschriftliche Partitur des Singspiels konnte Stadtarchivar Udo Rauch nach umfangreichen Recherchen in einer Lissaboner Bibliothek ausfindig machen. So konnten im Rahmen der Tübinger Kulturnacht 2007 erstmals wieder einzelne Arien aus dem Werk erklingen – 240 Jahre nach seiner Uraufführung. mehr
Die Schwarzwälder Kirschtorte - in Tübingen zuhause?[Jan. 2007] Hat die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte in Tübingen das Licht der Welt erblickt? Einiges spricht dafür. Dies haben Recherchen von Stadtarchivar Udo Rauch ergeben. Danach hat der Konditor Erwin Hildenbrand das fruchtige Sahnestück erstmals 1930 im Tübinger Café Walz kreiert. mehr
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