Neue Quartiere

In der Universitätsstadt Tübingen sollen brachliegende Flächen nicht nur für den Wohnungsbau reaktiviert werden. Ziel ist es, vielfältige und lebendige Quartiere mit hohem Lebens- und Identifikationswert für ganz unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen.

Im Zentrum steht das Modell der Baugemeinschaften: Familien, Alleinstehende, Gewerbetreibende oder Investoren schließen sich zusammen, um nach ihren eigenen Vorstellungen ein Stadthaus zu errichten. Die Baugruppen erhalten von der Stadt eine Option auf ein Grundstück, das sie nach Ablauf der Reservierung von der Stadt erwerben können.

Auf diese Weise ist das Bauen kostengünstiger, individueller und identitätsstiftender als das „Haus von der Stange“. Am Anfang leisteten die Akteure im Französischen Viertel Pionierarbeit  sowohl auf Seiten der Stadt als auch auf Seiten der Bauherrenschaft. Man betrat Neuland. Mittlerweile ist aus einem erfolgreichen Experiment die Regel geworden, so etwa im Mühlenviertel oder in der Alten Weberei.

Brunnen im Französischen Viertel
Brunnen im Französischen Viertel
Französisches Viertel
Französisches Viertel. Bild: Anne Faden