© 2005 www.tuebingen.de | 13. Tübinger Peru-Tage – Münchens Klimabündnis mit dem RegenwaldPeru ist ein Land mit einer sehr großen biologischen Vielfalt im amazonischen Regenwald. Wie lange noch? Die Zerstörung des peruanischen Regenwaldes ruft bisher noch nicht die notwendige internationale Öffentlichkeit auf den Plan, wie es bei Brasilien, Ecuador oder auch Malaysia bereits der Fall ist. Das soll sich ändern.
Mengenmäßig wird noch von den Neusiedlern am meisten Fläche des Regenwaldes gerodet.Der Cocaanbau für die Weiterverarbeitung zu Kokain, mit giftigsten Chemikalien, verschmutzt viele kleine Flüsse. „Türöffner“ für Neusiedler und Vernichter von intaktem Regenwald sind die Holzmafia und die ganze Kette des illegalen Holzeinschlags. Große Teile des peruanischen Regenwaldes wurden zum Export für die Gas- und Erdölproduktion „freigegeben“. Zumindest die großflächige Abholzung von Teilen des Regenwaldes zur Erzeugung von „Biodiesel“ aus Palmölplantagen befindet sich in Peru noch in den Anfängen.
Im Rahmen des „Klimabündnisses europäischer Städte mit den Völkern des amazonischen Regenwaldes“ unterstützt die Stadt München seit einiger Zeit die Organisation des Ashaninkavolkes im zentralen Regenwald Perus. Die Ashaninka sind mit ca. 60000 Menschen eines der grössten Völker des amazonischen Regenwaldes.
"Münchens Klimabündnis mit dem Regenwald" Mittwoch, 14. November 2007, 20.00 Uhr Salzstadel bei der Jakobuskirche Referent: Heinz Schulze, Koordinator Agenda 21 – Eine Welt München
Veranstalter: Partnerschaftsverein Villa El Salvador-Tübingen e.V., Peru Ak im AAW.e.V. in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 21 Tübingen und dem Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen.
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