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        <title>Pressemitteilungen Tübingen</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/presse</link>
        <description>Pressemitteilungen der Universitätsstadt Tübingen</description>
        <language>de</language>
        <copyright>Universitätsstadt Tübingen</copyright>
        <ttl>30</ttl>
<!-- /pressemitteilungen/6469.htm -->   
    <item>
        <title>Unter neuer Leitung: Sechs Ausstellungen im Stadtmuseum</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6469.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Sechs Sonderausstellungen und ein Kinderschattentheater präsentiert das Tübinger Stadtmuseum seinen Gästen in diesem Jahr. Dies zeigt ein Blick in das ausführliche Jahresprogramm 2012 (siehe Anlage und &lt;a href="http://www.tuebingen.de/stadtmuseum"&gt;www.tuebingen.de/stadtmuseum&lt;/a&gt;). Die Museumsvielfalt im Landkreis ist Thema der ersten Ausstellung, die am 17. Februar beginnt und die an den Sonntagen sogar ratternde Maschinen verspricht. Weiter geht es ab dem 11. Mai mit der Sammelausstellung „Kunst in Tübingen“, die in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Thema, nämlich der Poesie, aufwartet. Ab dem 6. Juli widmet sich das Museum dem Schaffen einer ganz besonderen Berufsgruppe: den Universitätszeichenlehrern, die seit dem 19. Jahrhundert das künstlerische Bild der Stadt mitgeprägt haben. Ebenfalls im Sommer tritt der koreanische Künstler InHo Baik in Dialog mit dem Stadtmuseum. Gezeigt werden Papierabdruck und Holzschnittarbeiten, die sich mit dem Museum selber auseinandersetzen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Einen besonderen Höhepunkt bietet die Ausstellung, die am 5. Oktober beginnt und die einem der berühmtesten Söhne der Stadt gewidmet ist: Ludwig Uhland, dessen Todestag sich 2012 zum 150. Mal jährt. Zu seinen Lebzeiten und bis ins 20. Jahrhundert wurde er als Dichter und Hochschullehrer verehrt und als Politiker, der für Tübingen 1848/49 die Sache der Demokratie in der Frankfurter Paulskirche unbeugsam vertrat, hoch geachtet. Werk und Wirken sind seither ein wenig aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden. Den Abschluss des Ausstellungsjahres 2012 bilden die wilden Tiere in Tübingen. Ab dem 14. Dezember präsentiert das Museum Bekanntes und Unbekanntes aus Tübingens Tierwelt.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;„Ich freue mich auf die Gestaltung eines spannenden Ausstellungsprogramms für die kommenden Jahre“, sagte Wiebke Ratzeburg, die seit Jahresbeginn neue Leiterin des Stadtmuseums Tübingen ist. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Boris Palmer stellte sie im Tübinger Rathaus das Programm der Öffentlichkeit vor. „Ich möchte aktuelle Fragestellungen mit der Geschichte der Stadt verbinden und das Kornhaus als einen Ort der öffentlichen Debatten weiterentwickeln“, so Ratzeburg. „Alle Tübinger sind eingeladen hieran teilzunehmen.“&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die gebürtige Lübeckerin ist in Berlin aufgewachsen und hat in Köln und Berlin Geschichte und Kunstgeschichte studiert. Bevor sie nach Stuttgart zog, leitete sie von 2001 bis 2004 das Museum für Photographie Braunschweig. Als freie Kuratorin und Kulturmanagerin war Ratzeburg unter anderem für das Stadtmuseum Stuttgart und für das Stadthaus Ulm tätig. Von 2010 bis 2011 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;a href="/Dateien/50_Ausstellungsuebersicht_2012.pdf"&gt;Ausstellungsübersicht 2012&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6469.html</guid>
        <dc.date>2012-02-09</dc.date>
        <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6448.htm -->   
    <item>
        <title> „Bücherzwerge“ - Kurs in der Stadtbücherei mit neuem Termin ab 29. Februar </title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6448.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Ab Mittwoch, 29. Februar gehen die Bücherzwerge in der Stadtbücherei wieder auf Lesereise. Zehn Mal findet der Kurs für Kinder ab 18 Monaten und ihre Eltern statt. Die neue Gruppe trifft sich mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr. Die Kinder entdecken und erleben in dem Kurs ihrem Alter entsprechende Bilderbücher und Geschichten. Die Inhalte der Bilderbücher werden musikalisch, über Bewegung, mit Krabbelversen oder gestalterisch umgesetzt. Die Leiterin des Kurses, Linda Renz, gibt den Eltern viele Anregungen, die diese zuhause einfach umsetzten können.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Vorkenntnisse oder Vorwissen sind nicht erforderlich. Informationen über freie Plätze und Anmeldemöglichkeiten gibt es bei der Familien-Bildungsstätte Tübingen unter Telefon 07071 930466 oder im Internet unter www.fbs-tuebingen.de.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;a href="/stadtbuecherei"&gt;www.tuebingen.de/stadtbuecherei&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
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        <dc.date>2012-02-07</dc.date>
        <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6446.htm -->   
    <item>
        <title>Schattentheater „Die Goldene Gans“ im Stadtmuseum am 12. Februar </title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6446.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Die Klasse 3c der Melanchthonschule führt das Schattentheaterstück „Die Goldene Gans“ auf. Zu dieser Interpretation des Klassikers der Gebrüder Grimm sind alle Interessierten herzlich eingeladen&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Sonntag, 12. Februar 2012, 16 Uhr &lt;br /&gt;         im Stadtmuseum, Kornhausstraße 10.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Zusammen mit dem Theaterpädagogen Volker Schubert schrieben und erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler aus der Vorlage ein Schattentheaterstück, das sie gemeinsam auf die Bühne bringen werden. Wichtige inhaltliche und technische Anregungen erhielt die Klasse aus dem gleichnamigen Film von Lotte Reiniger, den die Künstlerin 1947 drehte.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Seit 2007 besteht eine Zusammenarbeit zwischen dem Stadtmuseum, der Grundschule Innenstadt und dem Landestheater Tübingen, aus der jährlich eine Schattentheateraufführung mit einer dritten oder vierten Schulklasse resultiert. Ausgangspunkt dafür sind die die vielfältigen Themen, die der Nachlass von Lotte Reiniger bietet.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Stück &lt;br /&gt;         &lt;/strong&gt;Es ist kalt in der Hütte der Holzfällerfamilie. Jemand müsste rausgehen und Feuerholz hacken. Dummling will das tun, aber er darf nicht. Die älteren Brüder ziehen los und kommen verletzt zurück. Nun darf Dummling doch sein Glück probieren. Anders als seine Brüder teilt er sein Essen mit einem Grauen Männlein und bekommt als Belohnung eine Goldene Gans. Nach Hause will Dummling nun nicht mehr gehen. Also zieht er mit der Gans in die Stadt. Dort wollen alle etwas von diesem Reichtum abhaben und ihr eine Feder ausreißen. Doch egal, wer es versucht – die Wirtshaustöchter, der Pfarrer oder die Seiltänzerin – alle bleiben an der Gans kleben. Sie müssen dem Dummling folgen, den es zum Schloss zieht. Denn er folgt dem Ruf des Königs: Wer es schafft, seine Tochter zum Lachen zu bringen, der soll sie heiraten und bekommt das Königreich geschenkt.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;a href="/stadtmuseum"&gt;www.tuebingen.de/stadtmuseum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6446.html</guid>
        <dc.date>2012-02-07</dc.date>
        <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6434.htm -->   
    <item>
        <title>Ein Bus namens Tübingen</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6434.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Wer in der Reisesaison 2012 in Spanien oder Norwegen unterwegs ist, sollte die Augen nach einem dunkelblauen Bus offenhalten. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen 5-Sterne-Bus namens Tübingen, der gestern im Beisein des Ersten Bürgermeisters Michael Lucke auf den Namen der Universitätsstadt getauft wurde.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;„Dieser blaue Bus passt hervorragend zu uns“, sagte der Erste Bürgermeister und ver-wies darauf, dass die Tübingerinnen und Tübinger ganz besonders eifrige Busbenutzer seien – in kaum einer anderen Stadt sei die Busdichte so hoch wie in Tübingen. Busrei-sen sei zudem eine Reiseform, die besonders klimafreundlich ist und soziale Kontakte fördere, so Lucke.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Mit fast 13 Metern Länge, 3,65 Metern Höhe und knapp 16 Tonnen Startgewicht trägt der Reisebus den Namen der Universitätsstadt Tübingen nun durch ganz Europa. Der Reisebus hat 420 PS. Er ist mit Euro-V-Motoren und der zukunftsweisenden BlueTec-Dieseltechnologie ausgestattet, welche die Stickoxide um bis zu 30 Prozent und die Par-tikel-Emissionen um bis zu 80 Prozent im Vergleich zu Euro-III-Motoren reduziert.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;„Wir freuen uns sehr und sind auch ein bisschen stolz, dass die Stadt Tübingen die Pa-tenschaft für unseren Reisebus übernommen hat. Wir wollen unseren Kunden aus Tü-bingen damit ein Stück Heimat in fernen Ländern bieten, gleichzeitig aber auch für die Stadt werben. Dies sowohl in fremden Ländern, aber auch bei unseren Reisegästen. Diese kommen aus ganz Baden-Württemberg, so dass wir auch bei diesen für einen Besuch in der Region Tübingen werben können“ so Geschäftsführer Axel Keller der Hau-ser-Reisen GmbH aus Rottweil, zu dessen Fahrzeugflotte der Bus gehört.&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6434.html</guid>
        <dc.date>2012-02-03</dc.date>
        <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6433.htm -->   
    <item>
        <title>Neu im Stadtarchiv: Nachlass von Albert Schick</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6433.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Im Stadtarchiv der Universitätsstadt Tübingen ist seit kurzem der Nachlass des Bühler Heimatforschers Albert Schick (1919-2010) zugänglich. Die Ortsverwaltung Bühl hatte den Bestand geschenkt bekommen und ihn zur dauernden Aufbewahrung an das Stadt-archiv übergeben. Die umfangreiche Materialsammlung zur Orts- und Pfarreigeschichte von Bühl besteht im Wesentlichen aus Notizen und Aufsätzen, Kopien von bedeutsamen Archivalien, Druckschriften und Presseartikeln. Das Bildmaterial besteht aus einigen Reproduktionen von alten Karten sowie Dias und Fotografien.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die Materialsammlung wurde von Albert Schick zusammengetragen. Seit 1963 in Bühl wohnhaft, beschäftigte er sich in seinem Ruhestand rund 25 Jahre lang intensiv mit der Geschichte des Ortes. Er forschte im Landesarchiv Baden-Württemberg und in den Büh-ler Archiven, wo er zahlreiche Kopien und Reproduktionen herstellen ließ. Die Unterlagen nutzte er vor allem für seine Vorträge bei der Volkshochschule, wo er unter anderem über Sagen aus Bühl, das Schloss oder die früheren Ortsherren referierte.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;1996 gab die evangelische Kirchengemeinde sein Heimatbüchlein „Bühl. Gesichter, Ge-schichten, Geschichte“ heraus. Beiträge verfasste Schick unter anderem für die Veröf-fentlichungen „100 Jahre St. Pankratius-Kirche Bühl 1902-2002“, „Einmarsch, Umsturz, Befreiung. Das Kriegsende 1945 im Kreis Tübingen (1995)“ und „Schönbuch, Neckar, enge Gassen. Ortspläne und Landkarten aus vier Jahrhunderten (1996)“. Seit 1983 betä-tigte er sich auch als Chronist der katholischen Kirchengemeinde.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Nach Abschluss der Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten liegt nun ein 19-seitiges Findbuch vor, mit dessen Hilfe allen Interessierten der Einstieg in eigene Forschungen ermöglicht wird. Dieses ist auch unter &lt;a href="http://www.tuebingen.de/stadtarchiv"&gt;www.tuebingen.de/stadtarchiv&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6433.html</guid>
        <dc.date>2012-02-03</dc.date>
        <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6429.htm -->   
    <item>
        <title>Fundsachen werden am 7. März versteigert</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6429.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Wer etwas verloren hat, sollte in den nächsten Wochen das städtische Fundbüro im Bürgeramt, Schmiedtorstraße 4, 72070 Tübingen besuchen. Noch bis Donnerstag, &lt;br /&gt;         1. März 2012 können dort Ansprüche auf verlorene oder gefundene Gegenstände angemeldet werden, die vor Juli 2011 verloren wurden. Die Palette der Fundsachen reicht von A wie Armbanduhr bis W wie Winterjacke. Gegenstände, die keinen Besitzer finden, werden versteigert&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Mittwoch, 7. März 2012, 13 bis 18 Uhr &lt;br /&gt;         im Technischen Rathaus, Brunnenstraße 3, 1. OG, Sitzungssaal.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Seit der letzten Versteigerung im November 2010 haben sich wieder rund 500 Fundgegenstände angesammelt und können nun ersteigert werden. Im Angebot befinden sich unter anderem Schmuck, Uhren, Kleidungsstücke, Taschen und Rucksäcke, eine Gitarre, ein Reisekoffer, Reitstiefel und Reiterhelm und vieles mehr. Nicht dabei sind herrenlose Fahrräder, da diese der Gustav-Werner-Stiftung übergeben werden.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Für Menschen, die in Tübingen oder im Umland etwas verloren haben, lohnt sich der Blick ins Internet. Denn die Universitätsstadt nutzt mit vielen anderen Städten und Gemeinden eine gemeinsame Datenbank, in der gezielt nach vermissten Gegenständen gesucht werden kann. Den Link dazu und weitere Informationen finden sich im Internet unter &lt;a href="http://www.tuebingen.de/fundsachen"&gt;www.tuebingen.de/fundsachen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6429.html</guid>
        <dc.date>2012-02-02</dc.date>
        <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6418.htm -->   
    <item>
        <title>Stadtmuseum Tübingen: Stofftaschentuch von Ludwig Uhland als Objekt des Monats Februar</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6418.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Als Objekt des Monats Januar stellt das Stadtmuseum ein Stofftaschentuch von Ludwig Uhland (1787-1862) aus. Das Taschentuch ist ab dem heutigen Mittwoch, 1. Februar 2012 in der Vitrine neben der Eingangstür des Museums ausgestellt und kann auch von außen betrachtet werden.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Eine Urenkelin von Dr. Rudolph Landerer schenkte 2009 dem Stadtmuseum das Stofftaschentuch, das zuvor im Besitz ihres Urgroßvaters war. Dr. Landerer hatte das Taschentuch 1908 aus dem Besitz von Pfarrersfrau Julie Feuerlein übernommen. Julie Feuerlein war vermutlich die Tochter von Karl Mayer, eines Freundes von Uhland, ebenfalls Mitglied der Schwäbischen Dichterschule und mit der Familie Landerer befreundet. Auf der beiliegenden Visitenkarte von Julie Feuerlein ist zu lesen: "Das gebrauchte, versprochene Taschentuch aus Ludwig Uhlands Weißzeugkommode".&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Das Taschentuch als alltäglicher Gebrauchsgegenstand hat eine lange Geschichte hinter sich. Noch bevor man in Europa überhaupt ein solches benutzte, fasste man sich mit Daumen und Zeigefinger an die Nase und wischte die Sekrete an der Kleidung ab. Ein spezielles Tüchlein für diesen Zweck wurde erst im 16. Jahrhundert erfunden. Das Stofftaschentuch diente früher einerseits als begehrtes Liebespfand, wer es annahm, drückte damit sein Treueversprechen aus. Andererseits diente es aber auch als Utensil der Distanzierung: Wurden Adlige von Untergebenen hofiert, hielten sie sich zum Schutz vor dem Mundgeruch des Bittstellers ein Tuch vor die Nase.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Ab dem 15. Jahrhundert brachten die Adligen bestickte Spitzentücher (Fazzoletti) als Accessoire gut sichtbar außen an der Kleidung an. Später versteckte man ein Einstecktuch in der Brusttasche eines Sakkos, was heute noch von Eleganz und Stilbewusstsein zeugt. Als mit der Erfindung des mechanischen Webstuhls um 1785 Tücher schneller und billiger hergestellt werden konnten, benutzten Bürger und Bauern oft bunt getüpfelte Tücher aus Baumwolle, vornehme Bürgerinnen und Bürger dagegen weißes Leinen. Zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand avancierte das Taschentuch schließlich 1894 mit der Erfindung des Zellstofftuchs. Die ab 1929 produzierten, schnell entsorgbaren Tücher entwickelten sich bald zum ersten Markenartikel der Wegwerfgesellschaft.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Vor 150 Jahren starb Ludwig Uhland in seiner Heimatstadt Tübingen, in der er sehr verehrt wurde. Das Stadtmuseum Tübingen nimmt diesen Todestag zum Anlass, im Herbst 2012 die vielen Gesichter dieses berühmten Sohnes der Stadt in einer Sonderausstellung zu zeigen: zwischen romantischer Dichtung, politischer Prinzipientreue, Freiheitsliebe und wissenschaftlicher Genauigkeit, zwischen schwäbischer Bescheidenheit und Personenkult wechselt das Porträt dieser Jahrhundertpersönlichkeit.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Hinweis für die Presse: Ein Bild des Stofftaschentuchs finden Sie in Druckqualität im &lt;br /&gt;         Downloadbereich unter &lt;a href="/pressebilder"&gt;www.tuebingen.de/pressebilder&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
        <guid>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6418.html</guid>
        <dc.date>2012-02-01</dc.date>
        <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6414.htm -->   
    <item>
        <title>Götz Adriani wird Tübinger Ehrenbürger</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6414.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;In seiner Sitzung am Montag, 30. Januar 2012 hat der Tübinger Gemeinderat auf Vorschlag von Oberbürgermeister Boris Palmer nach ausführlicher Diskussion beschlossen, Professor Dr. Götz Adriani die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Damit würdigt die Universitätsstadt Tübingen die großen Leistungen und Verdienste von Professor Dr. Götz Adriani im Bereich der Bildenden Kunst und der Kunstvermittlung und als langjähriger Leiter der Tübinger Kunsthalle.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;„Mit Götz Adriani ist eine Ära verbunden, deren Strahlkraft weit über Tübingen hinaus reicht und der Stadt zu Weltruhm verholfen hat“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Wer in New York oder Tokio in kunstinteressierten Kreisen von Tübingen spricht, meint Adriani und umgekehrt“.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Mit hochkarätigen und publikumswirksamen Ausstellungen der klassischen Moderne wie der zeitgenössischen Kunst wurde die Kunsthalle zu einer renommierten Adresse in der Kunstwelt und zugleich einer der bekanntesten Werbeträger Tübingens. Für viele der in Frankreich wirkenden Meister des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts organisierte er die hierzulande erste Einzelausstellung.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Götz Adriani wurde am 21. November 1940 in Stuttgart geboren. Nach Abschluss des Stuttgarter Kepler-Gymnasiums studierte er Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an den Universitäten München, Wien, Tübingen und promovierte 1964 zum Thema "Der mittelalterliche Predigtort und seine Ausgestaltung". Ein Jahr (1965 - 1966) volontierte er an der Stuttgarter Staatsgalerie. Von 1966 bis 1971 arbeitete er als Konservator und später als Oberkonservator am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, an dem er die Installation der Sammlung Ströher mit den großen amerikanischen Künstlern der Pop-Ära und dem Beuys-Block gestaltete. 1971 kam er als Direktor an die damals neu gegründete Kunsthalle Tübingen, die einer Stiftung von Paula Zundel, Tochter des Stuttgarter Großindustriellen Robert Bosch und Witwe des 1948 in Tübingen gestorbenen Malers Georg Friedrich Zundel, zu verdanken war.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Überzeugt, dass die Kunst als „Schule des Sehens“ gebraucht werde, machte Professor Dr. Adriani die Kunsthalle Tübingen" zu einer ersten Adresse für die Schwellenkunst der Moderne", wie Wochenzeitung „Die Zeit“ es einmal formulierte, und sorgte mit seinem Ausstellungsprogramm immer wieder für internationales Aufsehen. Er erklärte es zu seinem Ziel, Kunst zu zeigen, „die Weichen stellt“ und Künstler, „die nicht im Strom des Ganzen waren“.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die Kunsthalle Tübingen eröffnete er 1971 mit Werken Willi Baumeisters. Es folgten unter anderem Ausstellungen von Cézanne-Zeichnungen und den grafischen Werken Toulouse-Lautrecs, daneben aber auch frühe Präsentationen bedeutender Gegenwarts-künstler wie Joseph Beuys, Sigmar Polke, Richard Serra, Anselm Kiefer, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg und Franz Erhard Walther. Höhepunkte in den 80er Jahren waren die Ausstellung der Aquarelle Cézannes (1982; 140.000 Besucher), die Degas-Retrospektive (1984; 210.000 Besucher) sowie die Präsentationen von Werken Picassos (1986; 190.000 Besucher) und der Gemälde Toulouse-Lautrecs (1986/1987; über 300.000 Besucher).&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Dank seiner Kontakte und seiner wissenschaftlichen Reputation erzielte er 1993 einen spektakulären Erfolg mit einer Paul-Cézanne-Retrospektive, der bedeutendsten Schau von Ölgemälden Cézannes seit der Pariser Ausstellung 1936: In 15 Wochen besuchten über 430 000 Kunstinteressierte aus aller Welt die Tübingen Kunsthalle; zuletzt hatten die Besucher Wartezeiten von bis zu fünf Stunden in Kauf genommen, um einen Blick auf die Meisterwerke werfen zu können. Ebenso ungewöhnlich war die hohe Zahl von 210.000 verkauften Katalogen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Dr. Adriani nannte es "weltweit einmalig", dass jeder zweite Besucher einen Katalog erworben hatte. Die Ausstellung erwirtschaftete einen Überschuss von rund fünf Millionen DM, der für den Anbau eines Verwaltungsgebäudes (ehemalige Zweigstelle der Stadtbücherei) und zur Finanzierung weniger publikumswirksamer Ausstellungen eingesetzt wurde. Bereits 1996 zog die „Renoir-Retropektive“ mehr als 420.000 Besucherinnen und Besucher an.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Zahlreiche bedeutende Museen versuchten in den 80er und 90er Jahren, Prof. Dr. Adriani für eine Tätigkeit in ihren Häusern zu gewinnen; so war er unter anderem als Leiter der Stuttgarter Staatsgalerie und als Direktor des Folkwang-Museums in Essen im Gespräch. Er lehnte jedoch sowohl diese als auch weitere Angebote – nicht zuletzt die Stelle des Generaldirektors der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München – ab.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Im Sommer 2003 wurde die städtische Kunsthalle in Tübingen mit den erwirtschafteten Ausstellungsüberschüssen und weiteren privaten Zuwendungen in eine Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt. Mit der gemeinnützigen Stiftung sollte die notwendige Flexibilität für die Kunsthalle geschaffen und die wirtschaftliche Grundlage der Einrichtung mit Blick auf die Zukunft verbessert werden; die städtische Institution wurde in eine selbstständige Einrichtung mit gemeinnützigem Charakter umgewandelt. Prof. Dr. Götz Adriani wurde mit dem 30.11.2005 in den Ruhestand versetzt und vom Aufsichtsrat der Stiftung Kunsthalle zum Vorstand bestellt.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Neben seiner Tätigkeit in Tübingen hat Prof. Dr. Adriani auch für andere Institutionen gearbeitet: So übernahm er im Frühjahr 1999 die Leitung des zum Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) gehörenden Museums für Neue Kunst (MNK) und führte die Vorbereitungen des sich im Aufbau befindenden Sammlermuseums weiter, für das er bereits in der Anfangsphase der Planungen beratend tätig gewesen war; bei der Übernahme der Aufgabe hatte er sich allerdings ausbedungen, die Tübingen Kunsthalle weiterführen zu können.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Auch war er Mitglied des Beraterteams, das mit dem Kunstbeirat des Bundestages über die Ausstattung des Bundestagsgebäudes mit Kunstwerken entschied und fungierte als deutscher Kommissar für die Biennale in Sào Paulo. Als zweiter Vizepräsident im Präsidium des Instituts für Auslandsbeziehungen beteiligte er sich zudem an der Entwicklung des Kunstprogramms des Instituts und beriet seit 2001 als Vorstandsmitglied Frieder Burda bei der Einrichtung seines Stiftungsmuseums in Baden-Baden. Seit 1985 ist Prof. Dr. Adriani Honorarprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Als Herausgeber bzw. Autor zahlreicher Werkdokumentationen hat sich Prof. Dr. Adriani ebenfalls einen Namen gemacht. Das von Prof. Dr. Adriani von 1971 bis 2005 geprägte Ausstellungsprogramm zeichnete sich durch den hohen wissenschaftlichen Qualitätsstandard und den Wechsel zwischen zeitgenössischer Kunst und klassischer Moderne aus.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Aufgrund seiner Verdienste wurden Professor Dr. Götz Adriani zahlreiche Ehrungen zu-teil, darunter die folgenden Auszeichnungen:&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;1985 Preis der Theo-Wormland-Stiftung München &lt;br /&gt;         1985 Ordre des palmes academiques &lt;br /&gt;         1987 Preis der Württembergischen Hypothekenbank für Kunst und Wissenschaft &lt;br /&gt;         2001 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg &lt;br /&gt;         2002 Ritter der Ehrenlegion Frankreichs (höchste französische Auszeichnung) &lt;br /&gt;         2008 Bundesverdienstkreuz I. Klasse&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Tübinger Ehrenbürgerinnen und -bürger: &lt;a href="/ehrenbuerger"&gt;www.tuebingen.de/ehrenbuerger&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
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        <dc.date>2012-01-31</dc.date>
        <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
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<!-- /pressemitteilungen/6405.htm -->   
    <item>
        <title>Neue Parkplätze in der Neuen Straße</title>
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        <description>         &lt;p&gt;Ab sofort gibt es wieder zwei Kurzzeitparkplätze in der Neuen Straße. Sie befinden sich vom Lustnauer Tor kommend auf der rechten Seite und sind ausdrücklich nur für eine Stunde benutzbar, damit sie für rasche Einkäufe zur Verfügung stehen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Einzelhändler aus diesem Teil der Altstadt hatten sich zuvor bei Oberbürgermeister Boris Palmer persönlich über Umsatzverluste in Folge der Baustelle am Pfleghof beklagt. Um Baufahrzeuge zu diesem Vorhaben und der Baustelle an der Stadtpost fahren zu lassen, waren acht Bewohner- und Kurzzeitparkplätze in der Neuen Straßen weggefallen. Mehrmals mussten Fahrzeuge abgeschleppt werden, die entweder den Verkehr oder den Zugang zu den Geschäften blockierten.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;OB Palmer nahm die Beschwerden der Ladeninhaber zum Anlass, die Situation erneut prüfen zu lassen. „Für die Klagen der Händler habe ich großes Verständnis. Baustellen bringen immer Umsatzverluste“, sagt Palmer. Umso wichtiger ist es für Palmer, eine kleine Hilfestellung leisten zu können.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die Streichung der früheren Parkplätze war nötig geworden, nachdem die Einbahnregelung für die Neue Straße mit Beginn der Bauarbeiten in der Hafengasse aufgehoben wurde. Auch in den kommenden Monaten muss die Neue Straße in beiden Richtungen befahrbar sein, um den reibungslosen Baustellenverkehr in der Pfleghofstraße zu ermöglichen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Da die Baustellen in der Hafengasse mittlerweile vollständig abgeschlossen sind, kann der Verkehr vom Lustnauer Tor wieder über Frosch- und Lange Gasse abfließen. Es sind nur noch wenige Fahrzeuge, die über die Neue Straße zurück zum Lustnauer Tor fahren. Das entlastet die Neue Straße und erlaubte es nun, eine begrenzte Anzahl von Stellplätzen wieder einzurichten. Die Kurvenbereiche müssen allerdings wegen der großen Baufahrzeuge und des Gegenverkehrs weiter frei gehalten werden. Positiver Nebeneffekt: Die neue Parklösung macht auch für Gewohnheitsparker klar, dass man nicht mehr wie früher links parken kann. Das wird Abschleppvorgänge vermeiden helfen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;„Da ich weiß, dass der Handel auch Parkplätze benötigt, bin ich froh, dass wir diese pragmatische Lösung gefunden haben. Nach Abschluss der Bauarbeiten, strebe ich eine Diskussion über die Verbindung der Fußgängerzonen am Holzmarkt und am Nonnenhaus an. Das wird den Geschäften nach meiner Überzeugung auf Dauer mehr Umsatz bringen als die wenigen Stellplätze“, sagt Palmer. &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Anlage: Photo &lt;a href="/Bilder/34_parken_neue_strasse_web.jpg"&gt;„Einkaufen erlaubt“&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;         Das Foto schicken wir Ihnen für Ihre Berichterstattung gerne in Print-Qualität zu.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
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        <dc.date>2012-01-31</dc.date>
        <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
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<!-- /pressemitteilungen/6368.htm -->   
    <item>
        <title>Tübingen wird Landeshauptstadt der Gemeinschaftsschulen</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6368.html</link>
        <description>         &lt;p&gt;Nur 34 Schulen werden im kommenden Schuljahr in ganz Baden-Württemberg als Gemeinschaftsschulen an den Start gehen können. Allein drei davon kommen aus Tübingen. Aber nicht nur die Zahl der Gemeinschaftsschulen ist bemerkenswert. Während fast alle anderen Starterschulen in ländlichen Gemeinden sind, ist Tübingen die größte Stadt, in der es überhaupt eine Gemeinschaftsschule geben wird und die einzige große Stadt, deren Gemeinschaftsschule nicht in einem dörflichen Stadtteil, sondern im Zentrum liegt. Und Tübingen ist die einzige Stadt, in der nicht allein Werkrealschulen den Weg zur Gemeinschaftsschulen gehen. Hier wird eine Grundschule zur Gemeinschaftsschule ausgebaut. Hier ist der einzige Standort einer Realschule die mit einer Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule wird. Und hier ist der einzige Standort, der auch ein Gymnasium einbezieht.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Diese Sonderstellung Tübingens hat viele Gründe. Die Vorgeschichte reicht weit zurück. Schon in den 70er Jahren war gemeinschaftliches Lernen in Tübingen populär. Eine der ganz wenigen erfolgreichen Gesamtschulen in Baden-Württemberg war die Geschwister-Scholl-Schule. Diese Erinnerung hat bis in die Gegenwart gewirkt und dazu geführt, dass Tübingen als einzige Stadt im Jahr 2009 eine „erweiterte Kooperation“ als Schulversuch erlaubt wurde, die nicht mit Klasse 6 endet, sondern bis Klasse 10 weitergeführt wird. Dieser Schulversuch wird nun als Gemeinschaftsschule neu genehmigt und kann damit als Starterschule bereits den vierten Jahrgang in Klasse 5 aufnehmen. Der Vorsprung an pädagogischer Erfahrung ist immens wertvoll und führt dazu, dass die Geschwister-Scholl-Schule ihre radikal neuen Lernkonzepte im ganzen Land vorstellen darf. Hier kann man sehen, was individuelles Lernen in der Praxis bedeutet.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Auch die Französische Schule hat einen langen Weg zur Gemeinschaftsschule hinter sich. Schon in den 90er Jahren bildete sich eine breite Initiative aus der Schulgemeinschaft, die einen Schulversuch für zehnjähriges gemeinschaftliches Lernen in jahrgangsübergreifenden Klassen vorantrieb. Eine Genehmigung wurde jedoch vom Land immer verweigert. Auch 2007, als die „erweiterte Kooperation“ für die Geschwister-Scholl-Schule genehmigt wurde, gab es ein klares Nein aus Stuttgart zu einem Schulversuch an der Französischen Schule. Nach mehr als einem Jahrzehnt geht für die Französische Schule nun der Traum in Erfüllung, die aus den Klassenstufen 1 bis 4 erprobten Lernkonzepte bis Klasse 10 fortsetzen zu können.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Die jüngste Gemeinschaftsschule ist die einzige, die in Tübingen zwei bisher selbstständige Schulen vereinen wird. Die Albert-Schweitzer-Realschule und die frühere Hauptschule Innenstadt, jetzt Werkrealschule Innenstadt, werden zur Gemeinschaftsschule Innenstadt. Beide Schulen haben sich in der Vergangenheit durch innovative Schulkonzepte einen Namen gemacht. Seit Jahren hat die Werkrealschule Innenstadt in Tübingen als überwiegend gebundene Ganztagesschule ein Profil entwickelt, das die ganzheitliche Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt. Dieses pädagogische Programm umfasst Hilfen zum Lernen und Hilfen zu Erziehung ebenso wie Hilfen zur Lebensbewältigung. Für dieses integrierte System wurde die Schule vielfach bundes- und landesweit ausgezeichnet. Mit diesen Vorarbeiten kann die neue Gemeinschaftsschule vom Start weg optimale Bedingungen bieten.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Man kann mit Fug und Recht sagen: Die pädagogischen Vorbereitungen auf die Gemeinschaftsschule laufen in Tübingen bereits seit vielen Jahren. Wir sind hier optimal auf die Chance vorbereitet, gemeinsames und individuelles Lernen zu verwirklichen. Das ist ganz wesentlich auch das Ergebnis eines Schulentwicklungsprozesses, den die Schulen mit Eltern und Verwaltung in den letzten Jahren durchgeführt haben.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Neben den pädagogischen Vorarbeiten der Schulen hat Tübingen eine Reihe weiterer günstiger Bedingungen für Gemeinschaftsschulen zu bieten oder wird sie jetzt schaffen: Es gibt in Tübingen ein großes Interesse der Elternschaft an gemeinschaftlichem Lernen. Der Gedanke, dass Kinder nicht schon mit zehn Jahren Leistung für eine Lebensentscheidung abverlangt werden muss, hat hier große Sympathie. Entsprechend ist zu erwarten, dass wie bisher schon die Geschwister-Scholl-Schule die viel Unterstützung und Nachfrage aus der Elternschaft für die Gemeinschaftsschule eingebracht wird. Umgekehrt verhielt es sich mit der Hauptschule, die in Tübingen zuletzt noch eine Übergangsquote von sieben Prozent erreichte. Daher mussten bereits zwei von vor bisher vier Hauptschulen aufgegeben werden. Heute gibt es in Tübingen keine Hauptschule mehr.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Ideale Voraussetzungen hat Tübingen auch räumlich zu bieten. Die Gemeinschaftsschule ist an der Geschwister-Scholl-Schule sogar mit dem Gymnasium in einem Haus. Die beiden Schulen in der Innenstadt teilen sich einen Pausenhof. Einzig die Französische Schule muss neue Räume erhalten und sich künftig auf zwei Standorte verteilen.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Zu den positiven Standortfaktoren gehört auch die einhellige Unterstützung des Gemeinderates für die Schulen. Auch die CDU- und die FDP-Fraktion im Tübinger Gemeinderat haben sich immer wieder deutlich für das Konzept der Französischen Schule ausgesprochen und den Antrag der Geschwister-Schule für die erweiterte Kooperation unterstützt. Das ist nach den Vorberatungen auch für die Gemeinschaftsschulen zu erwarten. Für alle drei Schulen zusammen werden etwa sechs Millionen Euro Investitionen erforderlich sein, um die Voraussetzungen für Ganztagsbetrieb und Kleingruppenunterricht zu schaffen. Diese Mittel werden voraussichtlich mit sehr großer Mehrheit bewilligt.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Tübingen ist damit auf dem besten Weg, eine landesweite Vorreiterschule in der Entwicklung von Gemeinschaftsschulen einzunehmen. Für Schülerinnen und Schüler wie auch die Eltern ist dabei besonders erfreulich, das nicht experimentiert, sondern lange vorbereitete pädagogische Konzepte umgesetzt werden können. Diese sind überdies so deutlich profiliert, dass es in Tübingen in Zukunft zwar nur noch 5 Gymnasien, drei Gemeinschaftsschulen und eine Realschule geben wird, trotzdem aber eine große Vielfalt an pädagogischen Angeboten vom Hochbegabtenzug über Sprach-, Musik-, und Technische Gymnasialangebote bis zu den besonderen Formen der Gemeinschaftsschule. Wenn dies von Erfolg gekrönt ist, wird Tübingen den Lernerfolg vom familiären und sozialen Hintergrund der Kinder deutlich entkoppeln und mehr als 70 Prozent der Kinder bis zum Abitur führen können.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Informationstermine für die Eltern:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag, 31. Januar 2012, 20 Uhr &lt;br /&gt;         &lt;/strong&gt;Elterninformationsveranstaltung an der Geschwister-Scholl-Schule&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, 1. Februar 2012, 20 Uhr &lt;br /&gt;         &lt;/strong&gt;Elterninformationsveranstaltung am Bildungszentrum West&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag, 6. Februar 2012, 20 Uhr &lt;br /&gt;         &lt;/strong&gt;Elterninformationsveranstaltung an der Französischen Schule&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schulanmeldung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;         Mittwoch, 28. und Donnerstag, 29. März 2012&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
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        <dc.date>2012-01-24</dc.date>
        <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
<!-- /pressemitteilungen/6370.htm -->   
    <item>
        <title>Neujahrsempfang im Rathaus am 9. Februar</title>
        <link>http://www.tuebingen.de/1620/3316/6370.html</link>
        <description>         &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Hinweis: &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Aufgrund der großen Nachfrage gibt es ab sofort keine Einlasskarten mehr.&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Zum traditionellen Neujahrsempfang mit Oberbürgermeister Boris Palmer kommt in diesem Jahr als Ehrengast der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind zum Empfang herzlich eingeladen&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Donnerstag, 9. Februar, 18 Uhr &lt;br /&gt;         im Rathaus am Markt, Großer Saal, 1. Stock.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Junge Blechbläserinnen und Blechbläser der Musikschule Tübingen nehmen die Gäste im Eingangsbereich des Rathauses musikalisch in Empfang. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Boris Palmer hält Christian Ude eine Rede zum Thema „Was kann, was muss die Stadt heute leisten?“&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Wer die Sanierung der Tübinger Stiftskirche unterstützen möchte, hat dazu während des Empfangs ebenfalls Gelegenheit. Die Stadt hat sich verpflichtet, jeden gespendeten Euro zu verdoppeln, bis 200.000 Euro zusammengekommen sind. Diese Summe fehlt noch für den Abschluss der Sanierungsarbeiten.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Da das Platzangebot beim Neujahrsempfang begrenzt ist, werden kostenlose Einlasskarten ausgegeben. Diese können bis Montag, 30. Januar 2012 schriftlich oder telefonisch bei der Stadtverwaltung bestellt werden.&lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Fachbereich Interne Dienste &lt;br /&gt;         Am Markt 1 &lt;br /&gt;         72070 Tübingen &lt;br /&gt;         E-Mail lisa.staiger@tuebingen.de &lt;br /&gt;         Telefon 07071 204-1510&lt;/p&gt;         &lt;p&gt; &lt;/p&gt;         &lt;p&gt;Pressestelle der Universitätsstadt Tübingen&lt;/p&gt;     </description>
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        <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
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