© 2005 www.tuebingen.de | Schwarzwälder Kirschtorte: Belohnung ausgelobt für Nachweis01.02.2007
[ Terminänderung: ChocolArt findet statt von Dienstag, 4. bis Sonntag, 9. Dezember 2007 ]
Wer den Nachweis erbringen kann, dass die Schwarzwälder Kirschtorte tatsächlich in Tübingen erfunden wurde, der sollte sich rasch beim Tübinger Stadtarchiv melden. Inzwischen winkt eine kalorienreiche Belohnung, gestiftet durch Tübinger Händler: „Wenn es jemand schafft, bis zum 27. November 2007 den Beweis dafür anzutreten, dass die Torte in Tübingen erfunden wurde, dann wiegen wir ihn bei der nächsten chocolART Kilo für Kilo mit Schwarzwälder Kirschtorte auf“, erklärte Hans-Peter Schwarz, Geschäftsführer des Handel- und Gewerbevereines (hgv).
Das Tübinger Schokoladenfestival, bei dem im vergangenen Jahr in wenigen Tagen mehr als 50 Tonnen Schokolade verkauft wurden, findet statt vom 27. November bis 2. Dezember 2007. Dort soll die Wiegeaktion stattfinden – sofern der Beweis erbracht ist.
Ein bundesweites Medienecho hatte vor kurzem die Meldung ausgelöst, dass die Schwarzwälder Kirschtorte möglicherweise in Tübingen erfunden wurde. Auch wenn der letztendliche Beweis noch fehlt, so sprechen doch laut Stadtarchivar Udo Rauch viele Anzeichen dafür, dass der Tübinger Konditormeister Erwin Hildenbrand im Frühjahr 1930 die Schwarzwälder Kirschtorte im Café Walz in Tübingen erfunden hat.
Auch die SWR-Landesschau greift das Thema auf. Am Freitag, 2. Februar 2007 ab 18.45 Uhr berichtet der Rolf Maurer aus dem Tübinger Rathaus. Gezeigt werden unter andere, die Archivalien, die auf einen möglichen Tübinger Ursprung der Schwarzwälder Kirschtorte hindeuten. Mit dabei: Christa und Kurt Hildenbrand, deren Onkel jener Konditormeister war, der jetzt möglicherweise zu Tübingens Ruhm beiträgt.
Pro Sieben berichtet am Freitag in der Sendung Galileo um 19 Uhr ebenfalls aus Tübingen. Der Beitrag handelt von der Herstellung von Ziegenmilchschokolade; gedreht wurde während der chocolART im Dezember 2006.
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