© 2005 www.tuebingen.de | Kennen Sie Tübingen? Erfolgsbilanz der populären Stadtführungen22.09.09 Mit einer Führung durch Lustnau fand die Reihe „Kennen Sie Tübingen?“ für dieses Jahr ihren Abschluss. Rund 2.200 Besucherinnen und Besucher haben an den insgesamt zehn Führungen teilgenommen. Zwei Angebote waren in diesem Jahr aus Platzgründen auf 100 Gäste beschränkt – sie waren sehr schnell ausgebucht. Der Ansturm auf die übrigen acht Führungen war noch größer als in den Vorjahren. Wie jedes Jahr erklärten sich ausgewiesene Fachleute bereit, über ihre Spezialgebiete zu referieren.
„Die Popularität der Führungen ist seit über 20 Jahren ungebrochen“, sagte Daniela Rathe, Leiterin des Fachbereiches Kultur. „Wir werden die Erfolgsgeschichte im kommenden Jahr mit neuen, spannenden Themen fortsetzen“. Ideen dazu werden im Kulturamt bereits gesammelt, so Rathe.
Professor Karl-Josef Kuschels literarischer Spaziergang mit anschließender Lesung im spätsommerlichen Stiftsgarten stellte in diesem Jahr den Besucherrekord auf: Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten seinen Ausführungen zu Hölderlin und Hesse. Professor Wilfried Setzlers Rundgang auf den Spuren von Schiller und Goethe in Tübingen erfreute sich ebenfalls größter Beliebtheit. Oberbürgermeister Boris Palmer stellte fast 300 Zuhörern das Stadtentwicklungsprojekt „Innen:Stadt!“ vor.
Der Themen-Mix ist Teil des Erfolgsgeheimnisses, ist sich Daniela Rathe sicher. Die Bandbreite reichte vom 350-jährigen Cotta-Verlagsjubiläum bis zum aktuellen Städtebau im Mühlenviertel. Ein besonderer Höhepunkt war die Fahrt in einem eigens angemieteten Waggon der Ammertalbahn mit Kreisarchivar Dr. Wolfgang Sannwald. Zum Bedauern vieler war der Sonderwaggon rasch ausgebucht. 100 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich während der Fahrt über die 100-jährige Geschichte der Ammertalbahn informieren zu lassen. Auch die übrigen Themen – ein Rundgang durch die Augenklinik, das „italienische“ Tübingen, ein botanisch-historische Spaziergang und das historische Lustnau stießen auf großes Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
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