Sammlung

Das Stadtmuseum ist zuständig für die Sammlungen der Universitätsstadt Tübingen. Ein Teil der Sammlungen ist im Theodor-Haering-Haus in der Neckarhalde 31 untergebracht; ein anderer, vor allem Möbel, ist im Sudhaus gelagert. Seit April 2015 betreibt das Stadtmuseum intensiv Provenienzforschung.

Spiegel der Stadtgeschichte
Die städtischen Sammlungen umfassen dreidimensionale Objekte verschiedenster Materialien und Herkunft Die meisten haben einen Bezug zu Tübingen und spiegeln so das frühere Leben in der Universitätsstadt wider. Als Zeugnisse von dokumentarischem und ideellem Wert, besonders für die Region, sind die Objekte zudem identitätsstiftend.

Ein Schwerpunkt des Museums: Stadtansichten
Stadtansichten gehören seit Beginn zu den Sammlungsschwerpunkten des Museums. Lange vor dessen Gründung hatte Oberbürgermeister Julius Gös am Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, Ansichten von Tübingen anzukaufen und Interessierten im Rathaus zu zeigen. Heute umfasst dieser Sammlungsschwerpunkt rund 1.000 Werke – von Sebastian Münsters Cosmographia aus der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zu Bernd Hausmanns Ansichten aus dem Jahr 2010.

Gebrauchsgegenstände, Kunstwerke, Antiquitäten 
Zu den Sammlungen gehören historische Gebrauchsgegenstände aus privaten Haushalten und Handwerksbetrieben, aus Studentenverbindungen, Sängerbünden und Vereinen. Außerdem umfassen sie Kunstwerke – Gemälde, Grafiken und Skulpturen – und Antiquitäten wie alte Bücher und Autographen. Darüber hinaus gehören archäologische Funde aus der Region dazu.

Nachlässe, Schenkungen, Ankäufe
Oftmals kommen Gegenstände als Schenkungen oder als Nachlässe in die städtischen Sammlungen, etwa von (ehemaligen) Tübinger Bürgerinnen und Bürgern oder Firmen und Vereinen. Zudem erwirbt das Stadtmuseum immer wieder ausgewählte Objekte, oft mit Unterstützung des Freundeskreises.