Quellenrecherche

Provenienzforschung greift auf unterschiedliche historische Quellen zurück. Die wichtigsten Quellen für die Ankäufe der Objekte der städtischen Sammlung sind die Inventar- und Eingangsbücher im Stadtmuseum. Aber auch weitere Dokumente wie Rechnungen, Korrespondenzen und Gemeinderatsprotokolle, die im Stadtmuseum und im Stadtarchiv aufbewahrt werden, geben wertvolle Hinweise. Dr. Andrea Richter hat diese Dokumente vollständig gesichtet, digitalisiert und den Inventarnummern der Objekte im städtischen Besitz – soweit möglich – zugeordnet.

Ebenfalls digitalisiert wurden die alten städtischen Inventarlisten aus der Zeit vor 1933 und Unterlagen zum Nachlass des Kunst- und Altertumsvereins, aus deren Sammlungen sich 1940 der Grundstock für die Sammlung des Stadtmuseums konstituiert hat. Objekte, die hier aufgeführt werden, konnten als Raub- oder Beutekunst ausgeschlossen werden.

Die Inventar- und Eingangsbücher der städtischen Sammlung sind die wichtigsten Quellen für die Vervollständigung von Daten zu den Objekten und ihrer Geschichte. Bild: Stadtmuseum TübingenKaufbelege von Auktionshäusern aus den 1950er-Jahren geben Aufschluss über die Herkunft der Kunstwerke. Bild: Stadtmuseum Tübingen