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Konzertsaal

Tübingen soll einen modernen Konzert- und Veranstaltungssaal in der Innenstadt bekommen. Diese Forderung wurde 2012 als einer von drei Schwerpunkten in der Kulturkonzeption verankert und 2018 in der Fortschreibung der Kulturkonzeption bestätigt.

Bürgerbefragung

Bei der ersten Befragung mit der BürgerApp Tübingen im März 2019 war auch der Bau eines Konzertsaals Thema. Dabei gab die Mehrheit der Teilnehmenden (53,8 Prozent) an, dass ihnen der Bau eines neuen Konzertsaals sehr wichtig oder eher wichtig ist.

Grundsatzbeschluss

Im Juli 2018 hat der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss für den Bau eines Konzertsaales gefasst. Voraussetzung dafür ist ein Spendenbeitrag von mindestens fünf Millionen Euro, den der Verein Ein Saal für Tübingen einwerben möchte. Die Stadtverwaltung richtete eine auf ein Jahr befristete Projektstelle ein, um verschiedene Szenarien zu Größe, Betriebskosten und Nutzungsvarianten für einen Konzertsaal zu erstellen. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden: Wie können die Baukosten finanziert werden? Mit welchen dauerhaften Betriebskosten muss gerechnet werden? Wie kann die Betriebsform aussehen?

Weitere Informationen
www.tuebingen.de/ratsdokumente/vorlage/252/2018

Standort

Wo der Konzertsaal gebaut werden soll, ist noch offen. Ein Baubeginn im Jahr 2023 erscheint aus heutiger Sicht auf dem Europaplatz möglich. Die Verwaltung trifft derzeit Vorkehrungen, um diese Option zu sichern. Weitere Standorte wie am Uhlandbad, am Technischen Rathaus und am Museum werden derzeit geprüft.

Machbarkeitsstudie

Dass der Bedarf für einen Konzert- und Veranstaltungssaal in Tübingen grundsätzlich vorhanden ist, zeigte im Juli 2015 eine Machbarkeitsstudie des Beratungsunternehmens ICG Culturplan. Dabei haben sich zwei Kapazitäts- und Größenvarianten herauskristallisiert: eine mit 650 und eine mit 1.000 Plätzen. Die Investitionskosten würden sich zwischen 13 und 18 Millionen Euro für die kleinere, zwischen 21 und 29 Millionen Euro für die größere Variante bewegen.

Weitere Informationen
Präsentation der Ergebnisse durch ICG Culturplan
Präsentation der Standortbewertung durch das Architekturbüro Böll