Was ist geplant?

In jeder Stadt sind der Bahnhofsvorplatz und der Busbahnhof ein zentraler Knotenpunkt. Mit dem Umbau des 1964 gebauten Europaplatzes mit zentralem Omnibusbahnhof (ZOB) möchte die Universitätsstadt Tübingen den heutigen Standard erfüllen, was Barrierefreiheit, Sicherheit und Komfort angeht. Zugleich soll der Europaplatz als „Tor zur Stadt“ die Ankommenden willkommen heißen und bereits gestalterisch einen offenen und großzügigen Empfang bieten.

Für alle Nutzerinnen und Nutzer – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in einem Fahrzeug – wird der Bahnhofsbereich übersichtlicher und sicherer. Insbesondere der Bedarf an Abstellplätzen für Fahrräder hat sich in den letzten 50 Jahren enorm erhöht. Im Planungskonzept sind 2.000 Stellplätze an verschiedenen Orten vorgesehen. Die Wegführung für Radfahrer und Fußgänger wird kürzer, übersichtlicher und damit sicherer. Die Busse bekommen ein zeitgemäßes Leitsystem, um Pünktlichkeit zu gewährleisten. Die Bussteige, die für damals noch deutlich kürzere und schmalere Fahrzeuge gebaut worden waren, werden angepasst und ausnahmslos barrierefrei.

Im Zuge des Umbaus will die Universitätsstadt Tübingen auch den Anlagenpark als innerstädtischen Freiraum aufwerten. Das Nutzungsangebot wird größer, der Park wird von allen Seiten besser zugänglich.

Übrigens: Im Radio Wüste Welle kann man sich ein Interview zum Umbau des Europaplatzes mit Projektleiterin Dr. Katrin Korth und Assistentin Jenna Finkbeiner anhören.