kubit – kultur.bildung.tübingen

Mobile Kunstprojekte für Kinder, ein Videoprojekt für Jugendliche oder ein Popchor für ältere Menschen: Kulturelle Bildung hat in Tübingen zahlreiche Formen und findet an unterschiedlichen Orten statt. Das Portal informiert über Angebote der kulturellen Bildung in Tübingen und unterstützt Anbieter bei Fragen nach Vernetzung und Fördermöglichkeiten.

 

Angebote zur Kulturellen Bildung in Tübingen

Die Informationen werden von den Anbietern selbst eingetragen. Für die Vollständigkeit und Aktualität der Angaben kann die Stadtverwaltung deshalb keine Verantwortung übernehmen.

Nur Einträge mit folgenden Kriterien anzeigen:

Sparten und Themen

Bildende Kunst Film Geschichte / Erinnerungskultur Literatur Medien Musik Tanz Theater

Zielgruppe

Erwachsene (ab 18 Jahren) Familien Jugendliche (12-18 Jahre) Kinder (0-11 Jahre) Kindertagesstätten Schulklassen

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Vorträge der Volkshochschule Tübingen

Kulturelle Teilhabe umfasst aktives als auch passives Verhalten, wie etwa die Person, die zu einem Konzert geht, aber auch die Person, die selbst Musik praktiziert.

Volkshochschulen streben danach, möglichst vielen Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiografien kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Dazu gehört in einem ersten Schritt, sie zu befähigen Kunst und Kultur zu verstehen. In einem weiteren, sie zum künstlerischen und kulturellen Schaffen zu führen und ihnen schließlich die Mitgestaltung kultureller Strukturen sowie kultureller Prozesse zu ermöglichen.

Die Volkshochschule bietet fächerübergreifende Vorträge und Ausstellungen an, um allen Menschen einen Zugang zu den vielfältigen Bereichen der kulturellen Bildung zu ermöglichen.

Sparten und Themen
Bildende Kunst, Film, Geschichte / Erinnerungskultur, Literatur, Medien, Musik, Tanz, Theater
Zielgruppe
Erwachsene (ab 18 Jahren), Familien, Jugendliche (12-18 Jahre), Kinder (0-11 Jahre), Kindertagesstätten, Schulklassen

Termine

  • Dienstag, 26. November 2019, 19.30 bis 21 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Die Herausforderung des Pluralismus

    Der gesellschaftliche Pluralismus ist Teil des Selbstverständnisses moderner konstitutioneller Demokratien: Trotz unterschiedlicher Auffassungen davon, was gut, richtig und wichtig ist, leben wir zusammen in einer Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit. Dass ein solcher Zustand, der Ausdruck einer funktionierenden freiheitlichen Grundordnung ist, dabei ein enormes Konfliktpotential birgt, ist wenig verwunderlich.
    Der Vortrag wird sich nach einleitenden Überlegungen zur Frage, wovon wir eigentlich sprechen, wenn wir von ?Pluralismus? sprechen, mit der philosophischen Herausforderung des Pluralismus beschäftigen: Wie können sich Personen, trotz der enormen Unterschiede in ihren Wertvorstellungen und Überzeugungen, gemeinsam auf normative Grundprinzipien einigen, die ihr Zusammenleben regeln?

  • Dienstag, 3. Dezember 2019, 19.30 bis 21 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnern

    Ihre Eltern hatten, um der Vernichtung zu entkommen, ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen oder in andere Länder fliehen müssen. Sie hatten Heimat und Familie verloren und Ghettos, Arbeitslager und Auschwitz durchlitten. Sie hatten überlebt, aber sie waren gezeichnet. Die Schatten der Vergangenheit begleiteten sie und prägten auch ihre Kinder. Wie sind diese Nachgeborenen mit den Traumata der Eltern umgegangen? Und wie war es für sie, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte? Andrea von Treuenfeld befragte prominente Söhne und Töchter. Ilja Richter, Andreas Nachama, Nina Ruge und andere berichteten ihr davon, wie der Holocaust ein wesentlicher Bestandteil ihrer Biografie ist, obwohl sie ihn nicht selbst erlebten.
    In Kooperation mit der Akademie KulturGut, zertifizierten Jugendguides und dem Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V.

  • Dienstag, 10. Dezember 2019, 18 bis 19.30 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Herausforderungen des Friedensprozesses in Kolumbien

    Vortrag auf Spanisch und Deutsch mit Diskussion
    Germán Toro Zuluaga
    Der kolumbianische Lehrergewerkschaftsführer und Rechtsanwalt Germán Toro Zuluaga wird verschiedene Aspekte der Herausforderung ansprechen, vor denen Kolumbien derzeit steht. Zum einen wird das soziale und politische Umfeld des Friedensprozesses mit der FARC, der kolumbianischen Guerilla, beleuchtet werden. Die Sondergerichtsbarkeit gegen Konfliktverantwortliche, die nach dem letzten Regierungswechsel behindert wird, und die damit verbundene Angst vor der Wahrheit wird ebenso thematisisert wie die systematische Strategie, Ex-Guerrillas, die die Waffen abgegeben haben, zu ermorden. Und nicht zuletzt wird es auch darum gehen, welche Rolle die internationale Gemeinschaft bei der Umsetzung des Friedensabkommens mit der FARC spielt und ob sie dazu beitragen kann, dass Menschenrechte in dem Land nicht verletzt werden

  • Sonntag, 19. Januar 2020, 11 bis 13 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Kontrapunkt. an der vhs

    Kontrapunkt. gibt es jetzt auch an der vhs. 2012 hat Nikos Andreadis das Format ins Leben gerufen: Er greift Debatten auf, die die Gesellschaft aktuell bewegen, und erörtert sie - anspruchsvoll, aber nicht abgehoben - im Gespräch mit Expert/-innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. In den 60-minütigen Diskussionen findet so eine vertiefte, aber auch unterhaltsame Beschäftigung mit Inhalten statt, die das Publikum informieren und zur Reflexion motivieren will. Im Anschluss ist eine 30-minütige Fragerunde mit den Zuschauer/-innen vorgesehen. Beim ersten Termin von Kontrapunkt. an der vhs wird es um eine Fragestellung im Kontext von "zusammenleben. zusammenhalten" gehen. Thema und Gast erfahren Sie vor der Sonntagsmatinee auf unserer Homepage und aus der Presse.
    So, 19.01., 11:00-13:00 Uhr, ohne Gebühr, vhs, Saal

  • Mittwoch, 29. Januar 2020, 19.30 bis 21 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Das kommt mir Spanisch vor: eine Entdeckungsreise

    Was verbindet und was trennt Deutsche und Spanier? Im Semesterschwerpunkt ?zusammenleben. zusammenhalten" setzt sich dieser Vortrag mit den Ähnlichkeiten und Unterschieden von Spanien und Deutschland auseinander. Historische Begebenheiten, interessante Anekdoten, unvorstellbare Kontaktpunkte und begehrte Speisen (u.a.!) möchten Anlass geben, beide Kulturen (noch ein bisschen) näher zusammenzubringen. Ein Kurs für Spanienkenner, Spanienliebhaber, Spanienhasser und Spanienahnungslose.

  • Dienstag, 4. Februar 2020, 19.30 bis 21 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    In 100 Tagen von Bad Urach ums Schwarze Meer und zurück

    Horst-Rüdiger Meyer auf der Heyde durchquerte als Einzelfahrer auf seiner 100-tägigen Motorradtour 19 Länder Osteuropas, der Kaukasusregion, des Balkans sowie der Türkei und legte dabei 17.000 km zurück ? eine abenteuerliche Reise mit vielen überraschenden Einblicken und Erlebnissen. Im ersten Teil seines Doppelvortrags geht es von Bad Urach aus über Ungarn und Rumänien durch die Ukraine bis auf die Krim. Mit eindrucksvollen Bildern von den Landschaften, Städten und Menschen illustriert er seinen Bericht über diese Reise. Leben und Religiösitat, Lebensstandard, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, denen er begegnete, kommen dabei ebenso zum Tragen wie die aktuelle politische, rechtliche und gesellschaftliche Situation.
    Am Di, 03.03. geht es weiter entlang der Schwarzmeerküste, durch Abchasien, die Kaukasusrepubliken, Georgien, der Türkei, Bulgarien und des Balkans zurück nach Bad Urach.

  • Dienstag, 11. Februar 2020, 19.30 bis 21 Uhr, Volkshochschule Tübingen (vhs)

    Zimbabwe: alte Kulturen, Naturwunder, aktuelle Situation

    Während des Zweiten Weltkrieges wurden viele deutsche Frauen und Kinder aus Ostafrika in Südrhodesien interniert, darunter auch die Mutter der Referentin. Sie heiratete dort und kam mit ihrer jungen Familie 1947 nach Deutschland zurück. Mutter und Tochter blieben dem Land verbunden, die Referentin besuchte es oft, fand dort gute Freunde und beschäftigte sich mit der Geschichte und der politischen Lage in der Region. Deren Geschichte lässt sich weit zurückverfolgen. Die berühmten Felsenmalereien im Matobo National Park stammen aus der Zeit um 10.000 v.Chr. Der Name Zimbabwe stammt aus der Shonasprache und bedeutet ?Häuser aus Stein?. Damit wurden die Häuser und Gräber von Häuptlingen bezeichnet, von denen die größten zwischen 1250 und 1500 erbaut wurden. Die Viktoriafälle - in der Sprache der Bantu ?Donnernder Rauch? - sah 1855 sah David Livingston als erster Europäer. 30 Jahre später kam Cecil Rhodes mit Mineralausbeutungsrechten ins Land und damit auch weiße Siedler. 1923 wurde Rhodesien britische Kolonie, aus dem südlichen Teil davon wurde nach der Unabhängigkeit von 1964 Zambia, aus dem südlichen Teil 1980 Zimbabwe.

TüBis

Das Tübinger Bildungsnetzwerk

Bildung und Spaß für alle Generationen! Elf Bildungseinrichtungen haben sich zusammengeschlossen, um ihre Angebote für alle Tübingerinnen und Tübinger leicht zugänglich zu machen und Kooperationen zu fördern.

 

Wir sind die TüBis:

 

Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen (d.a.i.)

Familienbildungsstätte Tübingen e.V. (FBS)

Hirsch Begegnungsstätte für Ältere e.V.

Hölderlin-Gesellschaft / Hölderlinturm

Institut Culturel Franco-Allemand (ICFA)

InFö e.V.

MUT - Museum der Universität Tübingen

Stadtbücherei Tübingen

Stadtmuseum Tübingen

Tübinger Musikschule (TMS)            

Volkshochschule Tübingen e.V. (vhs)

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf der TüBi-Webseite: www.tuebinger-bildungsnetzwerk.de

Mit freundlicher Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen

Sparten und Themen
Bildende Kunst, Film, Literatur, Medien, Musik, Tanz, Theater
Zielgruppe
Erwachsene (ab 18 Jahren), Familien, Jugendliche (12-18 Jahre), Kinder (0-11 Jahre)
Sonntagsführung im Stadtmuseum

Immer sonntags um 15 Uhr gibt es im Stadtmuseum eine einstündige kostenlose Führung. Im Wechsel werden verschiedene Themenführungen zur Stadtgeschichte, zur Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger oder zur aktuellen Sonderausstellung angeboten.
Die Führungen sind kostenlos, es fällt lediglich der Museumseintritt an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sparten und Themen
Bildende Kunst, Geschichte / Erinnerungskultur
Zielgruppe
Erwachsene (ab 18 Jahren), Familien, Jugendliche (12-18 Jahre), Kinder (0-11 Jahre)