Objekt des Monats

Jeden Monat aufs Neue stellt das Stadtmuseum einen besonders imposanten Gegenstand aus seiner Sammlung aus, oft passend zur aktuellen Ausstellung. Das Objekt des Monats befindet sich immer in der Vitrine links neben der Eingangstüre des Stadtmuseums in der Kornhausstraße 10 und kann von außen betrachtet werden. Die Objekte der vergangenen Jahre finden sich im Archiv.

Objekte des Monats August:
Alles rund um die Biene

Jeden Monat zeigt das Stadtmuseum in seiner Außenvitrine am Eingang einen oder mehrere besondere Gegenstände aus seiner Sammlung. Passend zum städtischen Förderprogramm Artenvielfalt sind im August Zeichnungen von Bienenkörben und Utensilien rund um die Honig-sammelnden Insekten zu sehen.

Mit Bienen und der Pflege ihres Lebensraums setzen sich Künstlerinnen und Künstler in Tübingen schon lange auseinander: Der spätromantische Maler Theodor Schüz hat charakteristische Bienenkörbe gezeichnet. Der Universitätszeichenlehrer Heinrich Seufferheld fertigte eine Radierung von einer blühenden Sommerwiese an. Und die Tübinger Künstlerin Hilde-Marie Achstetter malte ein farbenfrohes Blumenbouquet aus Sommerblumen, die den Blumen als Nahrung dienen. Neben diesen Werken ist eine Spendenbüchse des Bezirks-Imkervereins Tübingen mit der Aufschrift „Schützt die Bienen; Bienen erhalten die Natur“ zu sehen.

Die Biene bestäubt etwa ein Drittel aller landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Damit trägt sie zum Erhalt der Artenvielfalt bei und sorgt dafür, dass sich Pflanzen verbreiten können. Krankheitserreger, industrielle Landwirtschaft, Pestizide, Monokulturen und der Rückgang von Futterpflanzen und Lebensraum bedrohen die Biene. Mit geeigneten Blumen und Pflanzen kann jede und jeder im eigenen Garten oder auf dem Balkon dafür sorgen, dass Bienen ausreichend Futterquellen finden. Lavendel, Lupine, Kapuzinerkresse, Rosmarin, Pfefferminze oder Thymian sind besonders für Bienen geeignet.

Imkerverbände wie der Bezirks-Imkerverein Tübingen bieten Kurse und Vorträge zum Artenschutz an. Auch die Stadtverwaltung fördert die Artenvielfalt im Siedlungsgebiet und bezuschusst bauliche Maßnahmen vom Nistkasten bis zur kompletten Dachbegrünung.