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Das rund 2,9 Hektar große Baugebiet „Marienburger Straße“ liegt zwischen der Schweickhardtstraße im Westen und der Marienburger Straße im Osten. Nördlich wird es begrenzt von der Stuttgarter Straße (B27) und südlich von der Eisenhutstraße. Diese wird nach Norden verlegt, sodass sie zukünftig in die Aixer Straße mündet.
Das neue Quartier ist ein gemischt genutztes urbanes Quartier. Es ist nach den Prinzipien der Vielfalt, Nutzungsmischung und Kleinteiligkeit entsprechend der Tübinger Quartiersentwicklung (Französisches Viertel, Mühlenviertel, Alte Weberei) geplant. Die Entwicklung des Quartiers Marienburger Straße soll Wohnformen schaffen, die unterschiedlichen Haushaltsformen und Lebensphasen gerecht werden. Dabei steht Barrierefreiheit, kostengünstiges Bauen und bezahlbarer Wohnraum im Fokus. Neben privaten Baugruppen sollen in diesem Quartier verstärkt gemeinschaftliche Wohnprojekte und Genossenschaften berücksichtigt werden.
Die neue Wohnbebauung lässt sich in drei Bereiche unterteilen:
- eine straßenbegleitende, das Bestandshochhaus einbindende Bebauung im Norden und Osten (Baufeld A),
- eine Bebauung bestehend aus einer Zeilen und einem Solitär in der Mitte des Quartiers (Baufeld B)
- sowie im Westen eine 3-seitige Blockrandbebauung mit einem ruhigen, geschützten Innenhof, die von einem Solitär geschlossen wird (Baufeld C).
Bislang wurden im Baufeld A vergeben:
- die Grundstücksparzellen A1 und A2 an die GWG für Sozialwohnungen und Apartments für ehemals Wohnungslose mit guter Integrationsperspektive,
- die Parzelle A3.1 an die Baugruppe Marie mit geförderten 1-Zimmer-Apartments vor allem für Auszubildende und Beschäftigte Tübinger Unternehmen.
Außerdem bekam Neustart eG (Maribu) für die Parzellen B1, B2 und C1 eine Option. Sie plant und baut die soziale Infrastruktur für das Quartier.
Rund 380 Wohnungen entstehen im neuen Quartier. Etwa 110 davon – das hängt davon ab, wie die zukünftigen Eigentümer planen – entstehen auf den ausgeschriebenen Grundstücksparzellen A3.2, C2.1, C2.2, C2.3, C3.1, C3.2, C3.3 und C3.4. Diese vergibt die Stadt im Rahmen eines Konzeptvergabeverfahrens.