Upgrade für die Wöhrdstraße: Mehr Raum für Räder, Lastenesel und Barrierefreiheit
Meldung vom 23.02.2026

Es tut sich was im Asphalt-Dschungel. Wo früher oft wildes Parken und Platzmangel das Bild prägten, glänzt nun eine brandneue, großzügig dimensionierte Radabstellanlage. Der Bedarf war offensichtlich. Die hohe Dichte an Einzelhandel und medizinischer Versorgung in der Wöhrdstraße sorgt täglich für hohe Frequenzen.
Herzstück der Neugestaltung sind die 56 neuen Abstellplätze für Standardfahrräder. Egal, ob schlankes Rennrad oder wuchtiges E-Bike: Statt der berüchtigten „Felgenkiller“ kommen nun stabile Anlehnbügel zum Einsatz, an denen der Rahmen sicher angeschlossen werden kann. Daneben bieten vier speziell dimensionierte Stellplätze genug Rangierfläche für Lastenräder. Eine separat ausgewiesene Fläche für E-Scooter soll das Wildparken auf Gehwegen unterbinden und für freie Bahn für Fußgänger_innen sorgen.
Um den Verkehrsraum effizienter zu nutzen, wurden die Parkflächen für Pkw in der Wöhrdstraße neu angeordnet. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf Inklusion gelegt. Die Behindertenparkplätze wurden neu angelegt und entsprechen nun den aktuellsten Richtlinien. Das bedeutet konkret, dass ausreichend breite Bewegungsflächen ein stressfreies Ein- und Aussteigen, auch mit Rollstuhl oder Gehhilfe, ermöglichen.
Die Umsetzung dieses Projekts wurde durch das LGVFG (Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) ermöglicht. Durch die gezielte Förderung konnte die Radabstellanlage realisiert werden.
