Verwaltung und Politik
Das politische Leben in Tübingen reicht von der Bürgerinitiative im Ortsteil bis zur Bundesministerin a.D. Im Zentrum kommunalpolitischer Entscheidungen steht das historische Rathaus im Stadtzentrum: Hier tagt der Gemeinderat und hier ist der Hauptsitz der Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister an der Spitze. Die Tübinger Bürgerinnen und Bürger wählen ihre beiden Verwaltungsorgane direkt: den Oberbürgermeister für acht Jahre, den Gemeinderat für fünf Jahre. Für politisches Engagement gibt es vielfältige Möglichkeiten: neben zahlreichen Initiativen und politischen Parteien sind das vor allem der Jugendgemeinderat sowie die Ortschaftsräte und -beiräte.
Übrigens: Bei der jüngsten Wahl in Tübingen, der Landtagswahl 2011, haben sich elf Parteien aufstellen lassen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 77 Prozent.
Neujahrsempfang im Rathaus am 9. Februar 2012
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als Ehrengast, über 500 Bürgerinnen und Bürger im großen Ratssaal und ein Energieeffizienz-Award für Tübingen – das waren die Highlights des diesjährigen Neujahrsempfangs der Universitätsstadt. Oberbürgermeister Boris Palmer betonte in seiner Begrüßung die positive Entwicklung Tübingens im Bereich der Kinderbetreuung und der Arbeitsplätze. Christian Ude forderte in seiner Rede mehr Selbstbewusstsein von den Kommunen und skizzierte vielfältige Herausforderungen.
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