Oberbürgermeister

Boris Palmer, damals Abgeordneter der Grünen im Stuttgarter Landtag, wurde am 22. Oktober 2006 im ersten Wahlgang zum neuen Tübinger Oberbürgermeister gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 51,6 Prozent erhielt er 50,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Oberbürgermeister Boris Palmer trat sein Amt am 11. Januar 2007 an. Im Jahr 2014 wurde er mit 61,7 Prozent für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung betrug 55,0 Prozent.

Palmers Vision ist das blaue Wachstum: Prosperität und Lebensqualität ohne Natur und Klima zu überlasten. Tübingen ist dabei gut vorangekommen. Ein Zuwachs von 5.000 Arbeitsplätzen und 7.000 Einwohnern konnte ohne Neubaugebiete und mit einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 20 Prozent erreicht werden. Die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt haben sich in Palmers Amtszeit auf 250 Prozent erhöht.

Der Oberbürgermeister steht an der Spitze der Verwaltung. Er ist verantwortlich für die Regelung der inneren Organisation und für die Erledigung der Geschäfte der laufenden Verwaltung. Zugleich ist er der Vorsitzende des Gemeinderates. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die Vorbereitung und Einberufung der Sitzungen und Vollzug der Beschlüsse des Gemeinderats.

In allen wichtigen Belangen vertritt er die Universitätsstadt nach außen. Zum Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters gehören derzeit folgende Ämter und Dienststellen: Fachbereich Kommunales, Fachbereich Personal, Organisation und Informationstechnik, Rechtsabteilung, Fachbereich Revision, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gleichstellung und Integration, Umwelt- und Klimaschutz, Fachbereich Finanzen sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft GmbH.

Die Amtszeit des Oberbürgermeisters beträgt acht Jahre. Die nächste Oberbürgermeisterwahl findet 2022 statt.

Bilder von Oberbürgermeister Boris Palmer
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