Stadtverwaltung bereitet Videoschutz am Europaplatz vor
Pressemitteilung vom 23.02.2026
Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Universitätsstadt Tübingen darüber informiert, dass es die Videoüberwachung am Europaplatz für zulässig hält, wenn die Stadtverwaltung den Einsatz valide begründet. Grundlage ist eine Änderung im Landesdatenschutzgesetz, wonach Kommunen Videokameras einsetzen können, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern.
„Diese Einschätzung unserer Rechtsaufsichtsbehörde ist eine gute Nachricht für die Sicherheit in Tübingen. Der Videoschutz am Europaplatz kommt und macht diesen zentralen Platz künftig sicherer“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. Die Stadtverwaltung holt momentan Angebote für die technische Umsetzung ein. Die Anschaffungskosten liegen bei schätzungsweise rund 20.000 Euro.
Am Europaplatz sollen insgesamt sechs Kameras installiert werden. Sie sollen nicht rund um die Uhr aufzeichnen, sondern nur in der Nacht. Aufzeichnungen sollen nur dann herangezogen werden, wenn dies zur Aufklärung von Straftaten erforderlich ist. Wo die Kameras genau angebracht werden und wann die Installation erfolgt, steht derzeit noch nicht fest.