Tübingen entsiegelt – Jetzt mitmachen beim bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“
Pressemitteilung vom 20.03.2026
Die Universitätsstadt Tübingen ruft alle Bürger_innen, Unternehmen und Initiativen dazu auf, vom 21. März bis 31. Oktober 2026 am bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“ teilzunehmen. „Abpflastern“ ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegeln. Dabei werden durch Pflastersteine, Beton oder Asphalt versiegelte Böden aufgebrochen, um den Boden wasserdurchlässig zu machen und Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu schaffen. So wird ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet. Als zusätzlichen Anreiz bezuschusst die Universitätsstadt Tübingen Entsiegelungen im Rahmen des Förderprogramms Artenvielfalt im Siedlungsbereich.
„Weniger Versiegelung heißt mehr Grün, mehr Versickerung und mehr Abfluss von Regenwasser. Jede Fläche zählt: egal, ob ein halber Quadratmeter im Garten oder zehntausend Quadratmeter auf dem Firmengelände. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Tübingen auch beim Abpflastern exzellent ist“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer.
Die entsiegelten Flächen kann man bis zum 31. Oktober 2026 auf www.abpflastern.de eintragen. Im Rahmen des Förderprogramms Artenvielfalt im Siedlungsbereich unterstützt die Universitätsstadt Tübingen Entsiegelungsmaßnahmen mit bis zu 60 Euro pro Quadratmeter und maximal 1.500 Euro pro Maßnahme. Voraussetzung ist, dass die Flächen hinterher in Vegetationsfläche umgewandelt werden. Den Antrag und weitere Informationen gibt es unter www.tuebingen.de/artenvielfalt.