Museum Stadtfriedhof: Eröffnung der Ausstellung „Tod und Erinnerung“ am 25. April
Pressemitteilung vom 16.04.2026
Das ehemalige Aufseherhaus auf dem Tübinger Stadtfriedhof – früherer Wohn- und Arbeitsort des Friedhofsaufsehers – beherbergt im Erdgeschoss das neue Museum Stadtfriedhof. Unter dem Titel „Tod und Erinnerung“ ist hier ab Samstag, 25. April 2026, eine Dauerausstellung zur Geschichte des Stadtfriedhofs und zur Entwicklung der Trauerkultur zu sehen. Da die Räume für eine Eröffnungsfeier zu klein sind, findet die Veranstaltung im gegenüberliegenden Theologicum statt
am Samstag, 25. April 2026, 11 Uhr,
im Theologicum der Universität Tübingen, Liebermeisterstraße 16, Hörsaal.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Oberbürgermeister Boris Palmer begrüßt die Gäste. Ein Grußwort spricht Professor Philip Kurz, Geschäftsführer der Wüstenrot-Stiftung, welche die neue Ausstellung ermöglicht hat. Unter dem Titel „Friedensfeld und Gottesacker“ hält der frühere Tübinger Kulturamtsleiter Professor Wilfried Setzler einen Festvortrag zur Geschichte des Stadtfriedhofs. Dagmar Waizenegger, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, stellt die Ausstellung vor. Im Anschluss findet ein Empfang statt.
Der Stadtfriedhof ist seit 1829 der zentrale Begräbnisort Tübingens und ein Kulturdenkmal mit geschützter Parkanlage. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Stadtfriedhofs, zeigt ein Modell des Friedhofs, stellt exemplarisch dort begrabene Persönlichkeiten vor und erläutert Formen der Trauerkultur. Ein Rechercheraum widmet sich Menschen, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes waren und zwischen 1933 und 1945 auf dem Gräberfeld X begraben wurden.
Das Museum Stadtfriedhof ist ab Samstag, 25. April 2026, täglich geöffnet: zwischen April und September von 9 bis 18 Uhr, zwischen Oktober und März von 9 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.