Städtischer Blumenschmuck: Tübingen blüht wieder auf
Pressemitteilung vom 13.05.2026
Leuchtend blaue, violette Petunien in Kontrast dazu Süßkartoffel sowie weiße Geranien neben einer Salbei-Neuheit zaubern ein besonderes Farbspiel in den städtischen Blumenschmuck und lassen Tübingen und seine Teilorte erstrahlen. Die rund 200 Blumenkästen und 18 Blumenampeln hängen ab Montag, 18. Mai 2026, in Tübingen auf der Neckarbrücke, in der Ammergasse, am Markplatzbrunnen, an der Silberburg und in der Haaggasse. Außerdem in den Teilorten Bebenhausen, Weilheim, Kilchberg, Unterjesingen, Pfrondorf und Hagelloch an den Rathäusern. In Hirschau und Bühl wird der Blumenschmuck entlang der Ortsdurchfahrt durch Spenden finanziert, selbst gegossen und gepflegt.
Wie im vergangenen Jahr gibt es aufgrund der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen keinen Blumenschmuck am Nonnenhaus, am Holzmarkt, in der Pfleghofstraße, am Haagtor und in Derendingen. Auch in den Teilorten wird nur an den Rathäusern Blumenschmuck angebracht. Der rein insekten- und bienenfreundliche Blumenschmuck, der am Nonnenhaus und in der Ammergasse hing, entfällt – wie bereits im vergangenen Jahr – komplett.
Verschiedene Blautöne, Orange, Rot und Lila: Das sind die vorherrschenden Farben in diesem Jahr. Die Pflanzen tragen klangvolle Namen wie Mehlsalbei (Salvia farinacea), Pfennigkraut (Lysimachia), Lampenputzergras (Pennisetum setaceum) oder Schnappmäulchen (Torenia large blue) und Fleißiges Lieschen (Impatiens walleriana 'Vitara Violett'). Damit der Blumenschmuck bis in den Herbst hinein prächtig blüht, gießen die Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner die Pflanzen je nach Bedarf und pflegen sie regelmäßig.
Die Bietergemeinschaft der Tübinger Gärtnereien bestehend aus den Gärtnereien Kaipf, Schmid, Stephan, und Vollmer pflanzt den Blumenschmuck jedes Jahr ehrenamtlich. Dafür ist im Vorfeld viel Arbeit nötig: Die Gärtnereien Kaipf und Stephan planen und kultivieren den Blumenschmuck vor – immer eine Mischung aus Neuheiten und insekten- und bienenfreundlichen konventionellen Blumen. In diesem Jahr haben sich die Gärtnereien zusammen mit den Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern circa einen Monat bevor der Schmuck aufgehängt wird, im Gewächshaus der Gärtnerei Schmid getroffen und die Gefäße angepflanzt. Bis sie aufgehängt werden, befinden sie sich in beheizbaren Foliengewächshäusern, um sie an die Bedingungen im Freien zu gewöhnen.
Eine Übersicht aller Blumenarten in diesem Jahr gibt es in Kürze auf der städtischen Internetseite.