In Bühl und in Lustnau heulen am 10. September die Sirenen
Pressemitteilung vom 27.08.2026
Zum bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2026, testet auch die Universitätsstadt Tübingen ihre Sirenen. Das Warnsignal der drei Hochwassersirenen in Lustnau (Rathaus und Viktor- Renner-Straße) und in Bühl (Rathaus) wird um 11 Uhr mit einem einminütigen Heulton ausgelöst. Um 11.45 Uhr erfolgt in Lustnau die Entwarnung mit einem einminütigen Dauerton. In Bühl ist aus technischen Gründen keine Entwarnung möglich.
Auch der Rundfunk und die Warn-Apps „Nina“ (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) und „KatWarn“ (Katastrophenwarnung) senden Probewarnmeldungen. Zusätzlich erhalten Mobilfunkgeräte Warnungen über Cell Broadcast. Diese Technik sendet Meldungen an alle Funkzellen, die sich im betroffenen Gefahrengebiet befinden. Seit dem vergangenen Jahr werden Bevölkerungswarnungen auch über digitale Werbetafeln im Stadtgebiet ausgespielt, zum Beispiel im Bereich des Tübinger Bahnhofs.
Ziel des bundesweiten Warntags ist es, die Funktion der Warninfrastruktur zu testen und das Bewusstsein der Bevölkerung für den Katastrophenschutz zu schärfen. Über die Hochwassersirenen in Bühl und in Lustnau kann die Integrierte Leitstelle Tübingen in einer kritischen Situation die Anwohnerinnen und Anwohner der Gebiete, die vom Hochwasser bedroht sind, gezielt frühzeitig warnen.
Unter www.tuebingen.de/krise stellt die Universitätsstadt Tübingen umfassende Hinweise zur Krisenvorsorge bereit. Hier finden Bürgerinnen und Bürger gebündelte Informationen zur Warninfrastruktur und zu den Warnmöglichkeiten im Stadtgebiet sowie Tipps zur Vorbereitung auf Krisensituationen und zum Verhalten im Notfall. Die Seite dient damit als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz.