Podium zur Bildungsgerechtigkeit am 21. Mai
Bildungserfolg hängt in Deutschland weiterhin stark von sozioökonomischen Faktoren wie sozialer Herkunft, Einkommen und Bildungsnähe im Elternhaus ab. Diese Ungleichheiten entstehen nicht zufällig, sondern sind strukturell verankert. Vor diesem Hintergrund laden das Interkulturelle Netzwerk Elternbildung Tübingen (INET) und die Universität Tübingen zum Podium „Bildungsgerechtigkeit – Ein Auftrag. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven“ ein. Es findet statt
am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18 bis 20 Uhr
in die Hans-Küng-Gemeinschaftsschule.
Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Es begrüßt die städtische Integrationsbeauftragte Miriban Şahin. Danach führen Lâle Tipieser, INET-Projektleitung, und Matthias Bornemann vom Tübinger Forum zu sozialen Resonanzen gesellschaftlicher Krisenerfahrungen der Universität Tübingen (TüforK) ins Thema ein. Die Podiumsgäste sind Mohamed Amar-Bahida und Charlotte Gauggel (Jugendgemeinderat), Vasiliki Koutsoumaraki (INET-Elternbegleitung und Elternbeirätin), Martin Schall (Schulleitung Geschwister-Scholl-Schule), Fotini Zgouros (Bereichsleitung Kitas bei der städtischen Fachabteilung Kindertagesbetreuung), Carolin Löffler (städtische Familienbeauftragte) und Prof. Dr. Marcus Syring (Schulpädagogik, Universität Tübingen). Es moderiert Anni Schlumberger vom Verein Allianz für Beteiligung.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie Bildung gerechter gestaltet werden kann und welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, damit alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleiche Chancen erhalten. Gemeinsam sollen Herausforderungen benannt und praxisnahe Ansätze für mehr Bildungsgerechtigkeit diskutiert werden. Die Zuhörer_innen sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
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Flyer zum Podium Bildungsgerechtigkeit