Politik auf 13 Quadratmetern: Mobiler Gesprächsort kommt ab 8. Juni auf den Europaplatz
Pressemitteilung vom 22.05.2026
Das Forum „Demokratie Zukunftsfest“ richtet von Montag, 8. Juni 2026, bis Freitag, 3. Juli 2026, auf der Entwicklungsfläche am Europaplatz einen offenen Gesprächsort ein. Unter dem Titel „Politik auf 13 Quadratmetern“ können Bürgerinnen und Bürger dort unkompliziert vorbeikommen, zuhören und mitreden. Der Gesprächsort ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
„Politik auf 13 Quadratmetern“ ist als mobiler Begegnungsort angelegt. Ziel ist es, mitten im Alltag einen öffentlichen Raum zu schaffen, in dem unterschiedliche Meinungen Platz haben und Gespräche möglich werden. Menschen können ihre Erfahrungen, Fragen oder auch Kritik teilen und hören, was andere bewegt. Die beteiligten Organisationen bieten eigene Angebote an, die als Rahmen dienen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit dabei sind: die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Oma gegen Rechts, die Kinder- und Jugendfarm Tübingen, das Netzwerk Blühende Landschaft, das Bürgerprojekt Zukunft Tübingen, "Sag was! Demokratie im Alltag" ein Projekt von TAKT, Architects for Future, das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung, Mitglieder des Tübinger Gemeinderates, die Hans-Küng-Gemeinschaftsschule, die Theodor-Heuss-Stiftung und die katholische Gesamtkirchengemeinde Tübingen
Die Universität Tübingen beteiligt sich mit der „Democracy Machine“ am Projekt. In dem vom Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe entwickelten interaktiven Kunstprojekt beantworten jeweils zwei Spieler_innen gesellschaftliche und politische Fragen mit Ja oder Nein. Stimmen die Antworten nicht überein, können sie sich über ihre Sichtweisen und Argumente austauschen. Die Fragen haben teilweise einen Bezug zu Tübingen. Sie wurden von Forschenden des Sonderforschungsbereichs „Common Ground“ der Universität entwickelt. Dort wird erforscht, wie Verständigung trotz unterschiedlicher Meinungen gelingen kann.
Träger des Projekts ist das Forum „Demokratie Zukunftsfest“. Es ist eine gemeinsame Initiative der Universitätsstadt Tübingen und der Universität Tübingen zusammen mit der Integrata Stiftung Tübingen, dem Weltethos Institut, dem Team Tomorrow, dem Verein gegen Vergessen für Demokratie e.V. und dem elkiko Familienzentrum e.V. Wissenschaft, Stadtgesellschaft, Vereine und Kommunalpolitik bringen dabei Perspektiven auf Herausforderungen der demokratischen Beteiligungs- und Diskussionskultur ein; Ergebnisse werden gemeinsam mit Forschenden weiterentwickelt.
„Politik auf 13 Quadratmetern“ ist eine mobile Kunstinstallation der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Verantwortliche in ihre Stadt oder Gemeinde holen können. Ziel ist es, insbesondere bislang schwer erreichbare und politisch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen anzusprechen und neue Formen der Bürgerbeteiligung zu erproben. Die Installation schafft einen geschützten Raum – angelehnt an die vertraute Atmosphäre einer Küche mit maximal 13 Quadratmetern –, in dem niedrigschwellige Gespräche und Austausch möglich werden.
Kontakt
Jürgen Rohleder, Universitätsstadt Tübingen – Leitung Fachabteilung für Bürgerbeteiligung, Veranstaltungen und Zentrale Dienste
Dr. Sarah Köhler, Bischöfliches Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Referentin für Gesellschaftspolitik und Demokratieförderung