Schnarrenbergstraße bekommt einen Radfahrstreifen
Pressemitteilung vom 09.10.2026
Die Universitätsstadt Tübingen baut in der Schnarrenbergstraße einen stadtauswärts führenden Radfahrstreifen. Dadurch wird der von Radfahrenden stark frequentierte Weg hinauf zu den Kliniken sicherer. Die Arbeiten betreffen den rund 450 Meter langen Abschnitt zwischen dem Parkhaus König und der Frondsbergstraße. Sie beginnen am Montag, 19. Oktober, und gehen bis voraussichtlich Mittwoch, 23. Dezember 2026.
Der neue Radfahrstreifen ersetzt den bisherigen Schutzstreifen. Um Platz für den Radverkehr zu schaffen, wird die bestehende Mittelinsel größtenteils zurückgebaut und die Fläche künftig als Fahrbahn genutzt. Die Beleuchtung wird von der Mittelinsel in den bergauf gelegenen Parkstreifen verlegt. Durch die neue Aufteilung des Straßenraums können Autofahrende den Radverkehr künftig mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand überholen. Zugleich kann der Verkehr auf der wichtigen Zufahrtsachse zu den Kliniken besser fließen. Davon profitieren auch Krankentransporte.
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten. Der Auto- und Radverkehr kann während der gesamten Bauzeit in beide Fahrtrichtungen an der Baustelle vorbeifahren. Lediglich wenn die Straßenbeleuchtung entfernt wird, muss die Fahrbahn bergab nachts für zwei bis drei Nächte voll gesperrt werden. Der Verkehr bergab muss während dieser Sperrung eine Umleitung fahren. Bergauf fließt der Verkehr regulär. Fußgänger_innen müssen in den ersten vier Wochen die Treppenanlage westlich der Schnarrenbergstraße nutzen. Danach ist der Fußweg für die weiteren Bauabschnitte und somit bis Ende der Bauarbeiten wieder offen. Die Kliniken und die Morgenstelle bleiben dauerhaft erreichbar. Während einzelner Bauabschnitte entfallen vorübergehend einige Parkplätze am Fahrbahnrand.
Während der Bauarbeiten entfällt die Bushaltestelle „Calwer Straße“ stadtauswärts ersatzlos. Stadteinwärts wird die Haltestelle voraussichtlich ab Ende November vorübergehend nicht mehr angefahren. Informationen zum genauen Zeitraum werden an der Haltestelle ausgehängt. Die Kosten für den Umbau einschließlich der Beleuchtung und der Anpassung der Ampeln belaufen sich auf knapp 500.000 Euro.