Ausstellung „zivilisatorisch“ in der Kulturhalle mit Vernissage am 26. März
Pressemitteilung vom 18.03.2026
Straßen, Markierungen, Objekte oder architektonische Elemente erscheinen zunächst als funktionale Ordnung. Bei näherer Betrachtung zeigen sie jedoch Spuren von Eingriffen, Anpassungen und Verschiebungen. Das zeigt die Ausstellung „zivilisatorisch“ in der Kulturhalle. Die Vernissage findet statt
am Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr,
in der Kulturhalle Tübingen, Nonnengasse 19.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Künstler Janosch Müller und Markus Gehrig. In Fotografien, installativen Eingriffen und skulpturalen Setzungen ergründen die beiden Positionen gesellschaftlicher, materieller und räumlicher Prozesse. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Zivilisation im alltäglichen Raum einschreibt und welche Strukturen unsere gebaute Umgebung prägen.
Zivilisation wird nicht als stabiler Zustand verstanden, sondern als ein fortlaufender Prozess, der durch Nutzung, Veränderung und Interpretation immer wieder neu entsteht. In den Arbeiten werden vertraute Materialien, Zeichen und räumliche Situationen aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und in neue Konstellationen gebracht. Dadurch entstehen Momente der Irritation, in denen scheinbar feste Ordnungen ins Wanken geraten und verborgene Strukturen sichtbar werden.
Die Ausstellung ist vom 27. März bis 26. April 2026 in der Kulturhalle zu sehen. Am Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag 14 bis 18 Uhr und auf Anfrage per E-Mail an kunst@janosch-mueller.de.