Montag, 7. Dezember 2026 I „Was an Empfindsamkeit bleibt“ (Film und Gespräch)
Dokumentarfilm und anschließendes Publikumsgespräch mit Regisseurin Daniela Magnani Hüller
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid durch einen Mitschüler überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität. In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren rund um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio.
Veranstaltung richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit und die Fachöffentlichkeit
Wann?
Montag, 7. Dezember 2026, 18 bis 20 Uhr
Wo?
Kino Museum, Am Stadtgraben 2, 72070 Tübingen
Wie zugänglich?
Aufzug mit Rollstuhl nutzbar, Rollstuhlgerechtes WC vorhanden, Induktive Höranlage vor Ort
Was kostet es?
Kinoeintritt (Preis siehe Kinokasse)
Weitere Informationen:
www.pfunzkerle.org
Veranstaltet von:
PfunzKerle e. V. in Kooperation mit tima e. V. und Frauen helfen Frauen e. V.