OB Palmer übergab barrierefreien Mercedes-Bus für die Menschen in Krementschuk
Meldung vom 16.04.2026

Oberbürgermeister Boris Palmer hat im Rahmen eines Besuchs einer Delegation aus Krementschuk einen barrierefrei umgebauten Mercedes-Bus übergeben.
„Wir freuen uns, wenn wir Menschen, die für die Verteidigung ihres Landes ihre Gesundheit eingebüßt haben, mit Hilfsgütern wie diesem Bus unterstützen können. Und wenn wir dadurch Menschen mit Beeinträchtigungen ein etwas leichteres Leben ermöglichen und ein wenig Frieden in die Ukraine senden können, umso besser“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer.
Das Fahrzeug ist mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet und wird künftig insbesondere für den Transport von Menschen mit Behinderungen – darunter auch Veteranen – in Krementschuk eingesetzt.
Der Kleinbus wurde mit Hilfe des Programms „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes und Wiederaufbauhilfe für die Ukraine“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschafft. Ziel des Programms ist es, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Kommunen zu stärken und insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.
Zur Delegation aus Krementschuk gehörten Bürgermeister Vitalii Maletskyi, der Erste stellvertretende Bürgermeister Volodymyr Pelypenko (zuständig für Bildung, Wirtschaft und Investitionen), der stellvertretende Bürgermeister Ruslan Protsenko (zuständig für Sport, Kultur und Medien) und Pavlo Bedratskiy, der Leiter des Instituts für die Entwicklung Krementschuks (zuständig für internationale Angelegenheiten). Der Besuch diente nicht nur der Abholung des Fahrzeugs, sondern auch dem weiteren Austausch über die zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft.
Seit Beginn der Solidaritätspartnerschaft mit Krementschuk im Jahr 2024 konnten bereits mehrere Hilfsgüter und Infrastrukturmaßnahmen mit einem Gesamtwert von rund 270.000 Euro von Tübingen nach Krementschuk vermittelt werden, darunter Fahrzeuge, Energieversorgungslösungen sowie Schulmöbel für die Ausstattung von Schutzräumen.