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Tübingen klimaneutral 2030

Der Tübinger Gemeinderat hat beschlossen, dass Tübingen bis zum Jahr 2030 klimaneutral in Bezug auf die energiebedingten CO2-Emissionen zu werden soll. Dafür hat der Gemeinderat erstmals 2020 ein umfassendes Klimaschutzprogramm beschlossen, das einen breiten Beteiligungsprozess mit der Stadtgesellschaft durchlaufen hat – unter anderem mit Unternehmen, Vereinen, Einrichtungen, Bürgerschaft und Gemeinderat). Im Juli 2026 wurde das Programm fortgeschrieben und an neue gesetzliche, technische und finanzielle Rahmenbedingungen angepasst (Vorlage 6g/2025).

Im Mittelpunkt des Tübinger Klimaschutzprogramms stehen die Bereiche Wärme, Strom und Mobilität. Weniger Energieverbrauch, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Umbau der Wärmeversorgung sowie bessere Bedingungen für Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr sind dabei die wichtigsten Hebel. Bei allen Maßnahmen sollen Klimawirkung, Kosten, Umsetzbarkeit und soziale Folgen gemeinsam berücksichtigt werden. Das Programm gibt die Richtung für die Klimaschutzarbeit der Stadtverwaltung und ihrer Tochtergesellschaften vor.

Zudem hatte der Gemeinderat die Stadtverwaltung beauftragt, eine gutachterliche Stellungnahme zum Klimaschutzprogramm einzuholen. Damit sollte aufgezeigt werden, wie nahe man dem Ziel „Tübingen klimaneutral 2030“ kommen kann und welche Ergänzungen notwendig sind. Das Gutachten wurde im Dezember 2024 fertiggestellt.

Klimaschutzstrategie und Klimaschutzprogramm 2020-2030