Schritt für Schritt zum inklusiven Arbeitsplatz in Ihrem Betrieb
Motivierte Menschen aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bringen vielfältige Fähigkeiten für den allgemeinen Arbeitsmarkt mit. Entlasten Sie Ihre Fachkräfte, indem Sie Routine- und unterstützende Aufgaben zu neuen, passgenauen Arbeitsplätzen für Menschen mit Einschränkungen bündeln.
Ein inklusiver Arbeitsplatz ist für Ihr Unternehmen kein Risiko! Er ist eine win-win-Situation!
Schritt 1
Einfach mal kennenlernen – unverbindlich und betreut: Schnupperpraktikum für vier bis zwölf Wochen
Ein Praktikum ermöglicht ein unverbindliches Kennenlernen und zeigt, welche Aufgaben und Tätigkeiten gut zum Menschen passen.
Ihre Vorteile als Unternehmen:
- unverbindliches Erstgespräch
- unkomplizierter Einstieg und Abstimmung
- kein Arbeitsvertrag erforderlich
- professionelle Begleitung durch Jobcoaches/Mitarbeiter der Träger
- keine Verpflichtung zur anschließenden Beschäftigung
- jederzeit von beiden Seiten beendbar
Unverbindlich starten. Potentiale entdecken. Zusammenarbeit erproben.
Schritt 2
Zusammenarbeit vertiefen – mit verlässlicher Begleitung: Langzeitpraktikum/Betriebsintegrierter Arbeitsplatz
Beide Beschäftigungsformen ermöglichen eine längerfristige und verbindlichere Zusammenarbeit.
Die Praktikantin oder der Praktikant wird weiterhin durch Fachkräfte und Jobcoaches begleitet.
Ihre Vorteile als Unternehmen:
- längerfristige Erprobung im betrieblichen Alltag
- kontinuierliche Begleitung und feste Ansprechpersonen
- gezielte Qualifizierung bei festgestelltem Unterstützungs- oder Qualifizierungsbedarf
- Rückkehr in die Werkstatt jederzeit möglich
- bei Bedarf anpassbar oder von beiden Seiten beendbar
Mehr Verbindlichkeit. Mit Begleitung und Sicherheit für alle Beteiligten.
Schritt 3
Übergang in reguläre Beschäftigung: Sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis
Wenn die Zusammenarbeit für beide Seiten passt, kann der Übergang in ein reguläres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit der Unterstützung des IFDs und der EAA erfolgen.
Ihre Vorteile als Unternehmen:
- Die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgebende berät zu allen Fragen bei Neueinstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.
- Während des Übergangs unterstützen die Träger, die Fachstelle Inklusives Arbeiten beim Landkreis Tübingen (FIA) und der IFD bei Einarbeitung und Qualifizierung.
Als Unternehmen profitieren Sie dabei durch
- Beratung und Unterstützung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
- Informationen über mögliche Förderleistungen und Unterstützung bei der Antragsstellung
- kostenfreie und langfristige Begleitung durch den IFD Neckar-Alb
Auf Dauer beschäftigt. Individuell gefördert. Verlässlich begleitet.