Provenienzforschung

Seit 2015 betreibt das Stadtmuseum systematisch Provenienzforschung – das bedeutet, es untersucht die Herkunft von Kunstwerken und Kulturgütern. Im Mittelpunkt steht dabei mögliche Raub- und Beutekunst aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Für diese Recherchen konnte das Stadtmuseum dank einer Förderung der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste eine Stelle einrichten. Diese Aufgabe hat die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Richter im April 2015 übernommen. Die Verlängerung der Förderung bis April 2018 wurde bereits bewilligt.

Im Rahmen des Drittmittelprojekts „Langfristige Aufarbeitung der frühen Sammlungsankäufe und Schenkungen der 1940er und 1950er Jahre“ erforscht Dr. Andrea Richter die städtischen Sammlungen und recherchiert die Herkunft der Einzelobjekte. Ziel ist es, Gegenstände mit belasteter Herkunft gegebenenfalls zurückzugeben.

Weitere Informationen
städtische Pressemitteilung vom 19. Mai 2015 zum Start der Provenienzforschung im Stadtmuseum