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Alter Güterbahnhof

Südlich der Bahnlinie am ehemaligen Tübinger Güterbahnhof entsteht bis 2020 ein neues Stadtquartier mit rund 570 Wohnungen, Büros und anderen gewerblichen Nutzungen. Insgesamt gewinnt die Universitätsstadt Tübingen auf dem ehemaligen Bahngelände zehn Hektar Bauland hinzu. Ein Teil der für die Wohnbebauung vorgesehenen Flächen innerhalb der Höfe 1 bis 6 ist inzwischen bebaut, die Wohnungen sind bezogen.

Im Osten des Quartiers haben die Firmen Kemmler und Möck zusätzliche Flächen bekommen, um ihre Betriebe standortnah zu erweitern. Die „Westspitze“, die den baulichen Auftakt und das repräsentative Entrée für das neue Quartier bildet, ist zurzeit im Bau. Hier soll eine Nutzungsmischung mit Wohnungen, Dienstleistungen und Einzelhandel realisiert werden.

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Baubürgermeister Cord Soehlke erläutert das Konzept des neuen Baugebietes. Ein Bio-Supermarkt, Arztpraxen, eine Tanzschule, eine Praxis für Physiotherapie, Räume für die Familienbildungsstätte und den Tafelladen, ein Hebammenbüro und vieles mehr sind geplant.

Bild: Universitätsstadt TübingenDie meisten Wohnblöcke werden fünf bis sechs Stockwerke hoch. Dazwischen entstehen großzügige, begrünte Innenhöfe für die gemeinschaftliche Nutzung. Im Block 6 sind die ersten Mieterinnen und Mieter bereits im Frühjahr 2018 eingezogen.

Bild: Universitätsstadt TübingenDie alten Güterhalle (links im Bild) bleibt erhalten. Rechts entstehen Wohnhäuser, die von drei Baugruppen errichtet werden, daneben eine Kindertagesstätte, die bereits Anfang 2019 ihren Betrieb aufnimmt.

Bild: Universitätsstadt Tübingen