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Kennen Sie Tübingen?

Die sommerliche Führungsreihe präsentiert in diesem Jahr Orte in der Stadt, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die virtuellen Expeditionen führen in die Tübinger Unterwelt: Sie zeigen eine vergessene Bunkeranlage, die seit fünf Jahren von keinem Menschen mehr betreten wurde, verborgene Kelleranlagen, die durch ein Tunnelsystem miteinander verbunden sind, einen Fluss der Unterwelt, der schon seit dem Mittelalter die Stadt kreuzt, ein unterirdisches Schienennetz, das die Versorgung hunderter Patienten gewährleistet. Kurzum: Orte, an die Besucherinnen und Besucher auf analogem Wege nicht kommen.

Interessierte können die Führungen auf der städtischen Internetseite mitverfolgen. Die Streams sind bei den einzelnen Themen eingebunden und stehen auf dem städtischen Youtube-Kanal. Wer eine Führung verpasst hat, kann diese auch im Nachhinein auf dem städtischen Youtube-Kanal anschauen.

Impressionen von den Dreharbeiten zu „Kennen Sie Tübingen?“

Der Markbrunnen wird gespeist aus der Brunnenstube Hackersteigle. Bild: Universitätsstadt TübingenDer „Himmelwerk“-Stollen in der Südstadt ist eine von zwei erhaltenen Luftschutzanlagen in der Stadt. Viele Menschen in und um Tübingen erlebten die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Kellern oder Luftschutzbunker. Bild: Universitätsstadt TübingenDer "Himmelwerk"-Stollen wurde bei den Dreharbeiten nach fünf Jahren erstmals wieder geöffnet und betreten. Bild: Universitätsstadt TübingenIn den engen Gängen des „Himmelwerk“-Stollens in der Südstadt suchten während Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg viele Menschen Schutz. Oftmals mussten sie hier stundenlang auf engstem Raum ausharren. Bild: Universitätsstadt TübingenDer Tunnel unter der Mühlstraße. Der Durchstich des Österbergs zwischen Ammer- und Neckartal gehört zu den größten Ausbaumaßnahmen des Ammerkanals im späten Mittelalter. Bild: Universitätsstadt TübingenEin Keller in der Judengasse. Der Tübinger Untergrund birgt nicht nur archäologische Überraschungen, auch für Bauforscher ist hier einiges geboten. So ist Tübingens Kellerlandschaft eine ganz eigene, kaum bekannte Welt und voller Mythen und Legenden. 
Bild: Universitätsstadt TübingenDie elektrische Eisenbahn unter den Kliniken auf dem Schnarrenberg: Die Automatisierte Waren Transportanlage (AWT) bringt unterirdisch Essen, Wäsche, Sterilgüter und vieles mehr zu den einzelnen Stationen. Bild: Universitätsstadt TübingenIm ehemaligen Versorgungskrankenhaus auf dem Sand zeugen noch viele Inschriften auf Türen und Wänden von seiner ursprünglichen Funktion. Heute werden die Gebäude und Räume von der Eberhard Karls Universität genutzt. Bild: Universitätsstadt TübingenDer ehemalige Luftschutzraum am Standortlazarett auf dem Sand. Bild Universitätsstadt Tübingen