Kulturhalle

„playing tubes“, 2014, Acryl auf Leinwand. Bild: Markus Wilke
„playing tubes“, 2014, Acryl auf Leinwand. Bild: Markus Wilke

Markus Wilke: Waste Land
8. November bis 1. Dezember 2018

Wie Verpackungsmüll, Abfallprodukte und Schrott eine eigene ästhetische Dynamik auf Leinwand und Papier entwickeln, zeigt der Künstler Markus Wilke. Titelgebend für die Ausstellung ist das Gedicht „The Waste Land“. Darin prangerte T. S. Eliot schon vor 100 Jahren die Zerstörung der Umwelt durch die Industrialisierung an. Die Arbeit von Markus Wilke steht in dieser Tradition und bewegt sich zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei: Dynamiken des abstrakten Expressionismus leiten den Blick, Farbflächen wie im Konstruktivismus ordnen die Bildfläche, phantastische Gebilde entwickeln ihr Eigenleben, üppiges Vielerlei verweist auf den Vanitas-Gedanken des Barock. Weit über die Thematisierung von Nachhaltigkeit hinaus wirft die widersprüchliche Bildsprache Fragen zu Wahrnehmung, Identität und Vergänglichkeit auf.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag 11 bis 15 Uhr
Eintritt frei

Adresse

Kulturhalle Tübingen
Nonnengasse 19
72070 Tübingen