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Kulturhalle

zivilisatorisch

Janosch Müller und Markus Gehrig
27. März bis 26. April 2026

Wie schreibt sich Zivilisation in unseren alltäglichen Raum ein? Welche Strukturen prägen unsere gebaute Umgebung? Und wie kann man sie ins Wanken bringen?

In Fotografien, installativen Eingriffen und skulpturalen Setzungen gehen die Künstler Janosch Müller und Markus Gehrig diesen Fragen auf den Grund und erforschen Positionen gesellschaftlicher, materieller und räumlicher Prozesse.
Ihre Ausstellung „zivilisatorisch“ begreift Straßen, Markierungen, Objekte und architektonische Elemente nicht nur als funktionale Ordnung, sondern als Träger von Spuren von Eingriffen, Anpassungen und Verschiebungen.  

Zivilisation zeigt sich so als ein fortlaufender Prozess, ein nicht-stabiler Zustand, der durch Nutzung, Veränderung und Interpretation immer wieder neu entsteht. Die Arbeiten lösen vertraute Materialien, Zeichen und räumliche Situationen aus ihrem gewohnten Zusammenhang und bringen sie in neue Konstellationen; der alltägliche Raum wird aufgebrochen für die Möglichkeit eines neuen Blicks. In Müllers und Gehrigss Ausstellung entstehen so Momente der Irritation, in denen scheinbar feste Ordnungen ins Wanken geraten und verborgene Strukturen sichtbar werden.

Vernissage

Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr
in der Kulturhalle

  • Begrüßung: Dagmar Waizenegger, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur und Kunsthistorikerin
  • Einführung: Dagmar Waizenegger im Gespräch mit den beiden Künstlern

Öffnungszeiten

27. März bis 26. April 2026

Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr
Samstag 14 bis 18 Uhr
und auf Anfrage per E-Mail an kunst@janosch-mueller.de

Eintritt frei

Adresse

Kulturhalle

Nonnengasse 19
72070 Tübingen

E-Mail kulturhalle@tuebingen.de

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